Arend Oetker erhält den Kommunikations- und Wirtschaftspreis «Heiße Kartoffel».
Er begründete die Wahl Oetkers mit dessen besonderem Engagement für Wissenschaft und Kultur in der Region. Für die Ehrung erschien Oetker am Freitagabend zu einem Festakt im Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, bei dem ihm die «heiße Kartoffel» - eine Skulptur des Künstlers Jörn Konrad - übergeben werden sollte.
Der als Kunst- und Musikliebhaber bekannte Oetker unterstützt die Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig und auch die Feierlichkeiten zum 600-jährigen Bestehen der Leipziger Universität. Er bekleidet zudem zahlreiche Verbandsposten, etwa als Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.
Die «Heiße Kartoffel» stellt nach Angaben des Presseclubs eine verletzte Hand dar, die eine Kartoffel hält und trotz ihrer Verletzung nicht fallen lässt. Im vorigen Jahr wurden herausragende Akteure des Herbstes 1989 mit der Auszeichnung bedacht. Zu den weiteren Preisträgern gehören der Dirigent Kurt Masur sowie der ehemalige Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche, Christian Führer.
