Die prognostizierte Entwicklung der Martin-Luther-King-Schule (zum Vergrößern auf das Bild klicken).
Präsentation am Mittwoch
Der Schulentwicklungsplan Förderschulen wurde – wie bereits der vor einem Jahr vorgelegte Schulentwicklungsplan für die Regelschulen – von den Bonner Projektgruppe Bildung und Region verfasst und liegt der Schulverwaltung seit Jahresbeginn vor.
Hubertus Schober, Leiter der Projektgruppe, wird das 47 Seiten starke Papier am Mittwoch hier vorstellen und erläutern.
Unrealistisches Szenario
Aufgrund der vagen Entwicklung beschränkt sich der Plan im Wesentlichen auf eine Bestandsaufnahme sowie eine Fortschreibung der Schülerzahlen ohne Inklusion. Bei einem solchen – unrealistischen – Szenario wären sowohl die Martin-Luther-King-Schule an der Bahnhofstraße (Schwerpunkt Lernen) als auch die Hans-Christian-Andersen-Schule in Deininghausen (Schwerpunkt Sprache) langfristig gesichert. Ihre Schülerzahlen gingen in den nächsten zehn Jahren nur allmählich von 120 auf 92 bzw. 111 auf 99 zurück.
"Dramatische Wendung"
Da dieser scheinbar beruhigende Trend aber nicht der vermuteten Entwicklung entspricht, empfiehlt Schober, sich auf ein anderes Szenario einzustellen: „Die zukünftige Entwicklung kann mit dem Klagerecht der Eltern eine dramatisch schnelle Wendung nehmen“, warnt er in der Studie. Mit den entsprechenden Auswirkungen auf die bestehenden Förderschuleinrichtungen. Diese sollen sich zwar zunächst zu Kompetenz- und Beratungszentren für den Gemeinsamen Unterricht in den Regelschulen entwickeln. Aber, so Schober weiter: „Ob dann allerdings noch insgesamt sechs solcher Kompetenzzentren (mit Schulgebäuden ohne Schüler) existenzberechtigt sein werden, wird letztlich die zukünftige Entwicklung zeigen müssen.“








