Moerser Adler - SV Schermbeck
26:26 (11:14)
Die Schermbecker verschliefen die ersten Minuten und lagen schnell mit 0:3 hinten. Coach Michael Nölscher rüttelte seine Handballer dann aber wach. Die Schermbecker kamen nun richtig gut in Fahrt, verteidigten effektiv und trafen auch auf der anderen Seite das Moerser Tor. Mit dem 8:4 konnten die mitgereisten Schermbecker Fans sehr gut leben. Auch die Schermbecker 14:11 Pausenführung ließ den ersten Sieg im neuen Jahr in greifbare Nähe Rücken.
Es lief nach dem Seitenwechsel sogar noch besser. Bald lag der SV Schermbeck 18:13 in Führung, doch dann verloren die Gäste den roten Faden. Zuerst verwarfen die Gäste zwei Angriffe. Als dann auch noch zwei SVS-Spieler auf der Strafbank saßen, kamen die Adler auf 18:20 heran. Bald stand es auch 20:20 und das Spiel war wieder offen.
Ruppige Partie
Die ohnehin schon ruppige Partie wurde nun noch härter. Die Moerser bekamen stolze 15 Strafwürfe zugesprochen, Schermbeck nur fünf. Doch Michael Nölscher wollte den Schiedsrichtern keine Absicht unterstellen. Niklas Bell hielt bei seinen beiden Auftritten zwei Strafwürfe. Philipp Busjan, der bis auf die beiden Ausnahmen durchspielte, wehrte einen Siebenmeter ab.
So blieb es in den Schlussminuten immer spannend und hart umkämpft. Beide Teams führten zwar, doch absetzen konnte sich keines. Die Schermbecker schlossen ihren letzten Angriff in der Schlussminute mit dem 26:25 ab. Der Trainer der Adler nahm nun eine Auszeit und brachte statt des Torwarts einen weiteren Feldspieler. Den ersten Wurfversuch wehrten die Schermbecker noch ab, doch der zweiten landete bei 59:57 Minuten im Schermbeck er Tor.
Das war zwar etwas ärgerlich, aber mit diesem Remis hat der SV ‹Schermbeck den Abstand zu einem Abstiegsplatz auf drei Punkte vergrößert. Nun hofft man auch endlich auf den ersten Heimsieg.
SVS: Busjan, Niklas Bell, Christopher Seibel, Hermann (1), Sebastian Seibel, Kuhn (1), Klein (1/1), Kreilkamp (6/2), Hinz, Janduda (2), Frederik Bell (8), Felisiak (4), Weber (1), v. Berg (2).








