Markus Engberding war mit zehn Toren der erfolgreichste Werfer des HSC gegen Brechten.
HSC Haltern - TV Brechten
34:24 (17:12)
„Das war die richtige Reaktion auf die Derby-Niederlage in Recklinghausen am vergangenen Sonntag“, sagte HSC-Coach Frank Mazur nach dem Spiel. Allerdings machten es die Gäste den Halternern anders als im Hinspiel, das unentschieden endete, auch nicht wirklich schwer. Nur in den ersten Spielminuten konnten sie Schritt halten. Vielleicht lag die Anfangslethargie der Halterner aber auch in den technischen Problemen in der Halle begründet, die den Anstoß verzögert und zunächst für einige Unterbrechungen gesorgt hatten.
Als aber der Strom zuverlässig floss, nahm auch das Spiel des HSC Tempo auf. Aus einem 2:4-Rückstand machten die Halternern binnen weniger Minuten eine 10:6-Führung. Beim Stand von 14:7 (20.) schien sogar eine schnelle Entscheidung möglich, doch einige Nachlässigkeiten ließen Brechten wieder herankommen.
Spannung kam aber in der zweiten Halbzeit trotzdem nicht mehr auf. Über 22:15 (45.) setzte sich der HSC vor allem dank eines überragenden Markus Engberding, der mit zehn Torren der beste Werfer auf dem Feld war, auf 28:19 (50.) ab – die Vorentscheidung. In den letzten Spielminuten löste Till Haselmann nach sechsmonatiger Trainingspause den starken Jan Siemes zwischen den Pfosten ab und konnte einige Male seine Klasse beweisen.
Auch deshalb war Mazur mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Sorgen bereitet dem HSC-Coach nur die dünne Personaldecke. Am Samstag saßen erneut nur zwei Feldspieler auf der Bank. Darunter mit Don Singh-Toor ein A-Jugendlicher. „Ich würde gerne mehr auf Tempo spielen, aber das ist nicht ganz einfach, weil wir eng bestückt sind.“
Team und Tore
HSC: Siemes, Haselmann; Mazur (5), Redemann (4), Albers (3), Engberding (10), Singh-Toor, Drüppel (5/2), Janotta (2), Berheide (5).








