„Empörung über rücksichtslose Naturzerstörung ist groß“

24. Januar 2012 12:14

Von: Roland Pusch, Herten — Betr.: Leserbrief „Was sind schon hilflose Tiere gegen den Egoisten ,Mensch’?“ — Hertener Allgemeine vom 19. Januar

Sehr geehrte Damen und Herren, in einem großen Teil ihres Briefes schreibt mir Frau Peitl aus dem Herzen. Mein Entsetzen und meine Empörung über die rücksichtslose Naturzerstörung für immer mehr Wohnbebauung ist groß. Frau Peitl bezeichnet den Menschen als Raubtier. Damit lässt sie ihm zu viel Ehre angedeihen. Ein Raubtier ist ein wichtiges Glied in der ökologischen Kette. Das ist das Monster Mensch nicht. Er ist für diesen Planeten vollkommen unnütz. Das wäre weiter nicht schlimm, wenn er nicht gleichzeitig der Schädling auf der Erde wäre. Er sieht es als sein selbstverständliches Recht an, alles, was die Evolution in Millionen von Jahren hervorgebracht hat, in wenigen Jahrhunderten zu zerstören. Er merkt dabei gar nicht, will es auch nicht wissen, dass er, neben denen der Tiere, auch seine eigenen Lebensgrundlagen zerstört. Er ist nämlich auch noch unendlich dumm. Der Gipfel seiner verblendeten Überheblichkeit ist es, sich auch noch zu allem Überfluss selbst zur Krone der Schöpfung zu erklären. Womit wir bei der unrühmlichen Rolle der Kirchen wären, die den Menschen in seiner maßlosen Selbstüberschätzung unterstützen bzw. diese erst erzeugt haben und damit indirekt einen großen Anteil an der Vernichtung der Schöpfung haben.

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