„Genuss“, der ihrem Verband den Namen gibt, sei vielfältig, und deswegen ist verfolgt sie auch sehr genau, was sich rund um JOE und den in weitere Ferne gerückten Umzug ins ehemalige Magazin der Zeche tut. „Das macht mir Magengrummeln, dass das Thema so zurückhaltend angegangen wird. Man muss da Hingucker schaffen. Andere Städte kriegen das doch auch auf die Reihe!“
Angefangen hat Angela Apitzsch, die jahrelang selbst in der Gastronomie tätig war, jetzt schon mal mit ganz praktischen Hand- und Ratschlägen. Bei der Renovierung des Noch-Domizils von JOE, dem „Wurstkessel“ hat sie sich in die Deko mit eingebracht. Ein schickes Sofa, für kleines Geld bei Ebay ersteigert, macht die Räume an der Marktstraße gemütlicher, und einfache Lichtobjekte auf den Tischen schaffen zusätzlich Atmosphäre.
Angela Apitzsch ist ihrerseits JOE-Mitglied geworden, während JOE dem BVGG beigetreten ist. „Unser Verein möchte, dass die Mitglieder mehr Zeit für kreative Ideen in der Gastronomie haben“, sagt Angela Apitzsch. Im Kampf um Gäste entstehe auch in dieser Branche immer mehr eine Ellenbogengesellschaft. „Da gönnt man sich nicht nur die Butter auf dem Brötchen nicht, sondern noch nicht mal die Margarine auf dem Knäckebrot.“








