Als ich heute morgen bei der Fußpflege war (keine Sorge, ich erspare Ihnen und mir alle weiteren Details), war auch dort eine Praktikantin zugegen. Die guckte ein bisschen verzweifelt, denn es war nicht viel zu tun.
Doch dann kam ich. "Darf die Praktikantin Ihnen die Füße machen, Frau Urbaniak?", fragte meine Stamm-Podologin. Aber sicher! (Davor hatte sie übrigens noch gefragt: "Wie war's in Australien?", aber das tut ja jetzt hier nichts zur Sache.)
Sie machte ihre Sache gut, die junge Frau Podokantin - alle Nägel sind noch dran, es floss kein Blut, und mit den aufgehübschten Füßen kann ich sogar wieder barfuß unter die Leute gehen.
Könnte ich unter die Leute gehen, wenn ich zum Beispiel in einem warmen Land wie Australien... Uah, da war es wieder - bin ja schon still!
Jedenfalls weiß ich jetzt, dass die Podologen-Praktikantin ein wenig Bammel vor der Kosmetik-Prüfung hat, ich weiß über Unterschenkel-Muskeln, ihre Ursprünge und Endpunkte Bescheid, denn das ist bald Prüfungsthema ("braucht man nie wieder", murrte die erfahrene, beaufsichtigende, fertig ausgebildete Podologin) und ich kann erklären, was Orthonyxiespangentechnik ist (will ich aber jetzt nicht. Stattdessen könnte ich anbieten, über Australiens Flora und Fauna... Nicht?! Na gut.)
Ich habe gerade aus aktuellem Anlass mal die Internetseite des Verbandes Deutscher Podologen aufgesucht. Ich will ja nichts sagen, aber: Die internationale Elite der Fußpfleger, Beinkundler, Nagelauffrischer, Pediküristen und Knöchelorthopäden (oder so) trifft sich im April zum Kongress. IN SYDNEY!
SYDNEY! Das ist in AUSTRALIEN!!!
Aaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhh!








