Und wenn ich dann noch das städtische Weihnachtskonzert für unsere Leser ankündigen muss, dann kann es schon mal sein, dass ich das gesamte Liedprogramm mitsinge, während ich es in Zeilenform gieße. Der Kollege direkt gegenüber sagt dann tapfer so etwas wie: "Schön, Tamina! Wenn du singst, bist du immer gut gelaunt." Der Kollege vom Sport macht es gern so und fragt, wenn ich wieder mal ein musikalisches Kling-Jingle-Hirten-Engel-Jesulein-Bethlehem-Gloria vortrage: "Was hast du gesagt?", und dann weiß ich: Es ist Zeit, die Klappe zu halten (dabei könnte ich ihm noch wunderbar erklären, wie sich die katholische von der protestantischen "Es ist ein Ros entsprungen"-Version unterscheidet. Aber nun...).
Heute kam die Rache. Der Kollege ist nämlich Gladbacher. Sie wissen schon, 3:1. Da klingelte das Telefon, und seine Tochter war dran. "Warte eben", sagte er zu ihr und stellte dann auf "laut". Und was singt die Zwei(2!)-jährige? "Die Seele brennt..."








