„Das war eine unterirdische Leistung meiner Mannschaft“, urteilte FC 26-Coach Eberhard Metz nach Abpfiff. Dabei hatte er keine Erklärung, wie man sich in so einem wichtigen Spiel derart abschießen lassen konnte. Metz: „Wir haben absolut keinen Zugriff auf das Spiel bekommen. Unsere Leistung war heute höchstens in der dritten Kreisklasse anzusiedeln.“
Mit zwei Toren lag der FC 26 bereits zum Seitenwechsel hinten. Eigentlich ein unnötiger Rückstand. „Weil wir natürlich genau zwei Siebenmeter verworfen hatten“, berichtet Metz vom Auswärtsspiel. Wer dabei zu wenig Zielwasser getrunken hatte, verriet der Trainer nicht. Die Erklärung: Das ganze Team habe schlecht gespielt. Er wolle da keinen hervor heben.
Im Vorfeld hatte der Trainer die fahrlässige Chancenverwertung seiner Sieben kritisiert. Diese habe bereits in der letzten Woche beim 26:26-Remis in Herne den Sieg gekostet. Doch schienen seine Spieler den Fingerzeig nicht verinnerlicht zu haben. Denn statt der erhofften Trotzreaktion kam es noch eine Stufe schlimmer.
Die Krönung folgte Mitte der zweiten Halbzeit: Aufgrund dreier Zeitstrafen der Gevelsberger spielten die Oer-Erkenschwicker in deutlicher Überzahl. Tore fielen aber nur auf einer Seite: Nämlich auf der der Oer-Erkenschwicker. Und zwar gleich zwei. „Das gibt es gar nicht“, ärgert sich Metz. „Zu dem Zeitpunkt lagen wir mit fünf Toren hinten. Es wäre noch was drin gewesen. Bei so einer Überzahl-Situation hätte man natürlich noch aufschließen können.“ Aber nichts war‘s. Der FC 26 verlor „zu Recht“.
Am Donnerstag wartet jetzt im Pokal der HSC Haltern-Sythen, bevor es in der Liga gegen Schlusslicht DJK Oespel-Kley geht.
FC 26: J. Eichler, Rabe – Plesse (3), Hampel (4), Sorré (3), Weber (4), Rinus (2), Dücker (2), S. Eichler (3), Hensel (1), Gulik, Schmülling








