Der SV Titania hat die Stadtmeisterschaft der Altliga gewonnen. Foto: Martin Behr
Denn nach erst zwei gespielten Minuten nahm Titanias Mike Kathöfer Maß und platzierte den Ball im linken Winkel – 0:1. Noch steckte Grün-Weiß nicht auf. Im Gegenteil. Sie gaben ordentlich Gas. Und das wurde mit der Führung belohnt. Peter Popowski und Jörg Frohn trafen zum 2:1. Jetzt war GWE wieder Stadtmeister. Doch auch Titania drückte aufs Tempo. Allen voran Roland Evertz. Denn dank Evertz rappelte es zweimal im Kasten der Grün-Weißen. Und plötzlich war Titania wieder Spitzenreiter. Die Antwort von GWE: sie blieb aus. Erneut Kathöfer und Evertz sorgten gar für den 5:2-Endstand. Titania wurde in letzter Minute Stadtmeister, Grün-Weiß guckte in die Röhre.
Aber auch vorher gab‘s viele spannende Duelle. Titelverteidiger Spvgg. Erkenschwick startete mit einem 2:1-Auftaktsieg gegen den FC 26, konnte sich im Anschluss aber nur noch gegen RWE durchsetzen. Die Titelverteidigung war somit dahin. Rot-Weiß selbst hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Ohne Punkt wurden sie Letzter.
Was die Altmeister von Grün-Weiß Erkenschwick in letzter Minute hergaben, sicherten sich die Senioren III bei den Stadtmeisterschaften der Zweit- und Drittvertretungen. Und dabei konnte man trotz der 2:5-Auftaktpleite gegen die eigene Zweitvertretung von einem nahezu perfekten Turnierverlauf sprechen. Denn eines stellte GWE III eindrucksvoll unter Beweis: seinen Torriecher. Satte 36 Treffer erzielten sie in fünf Spielen. 14:2 hieß es allein gegen Rot-Weiß III.
Damit hatten sich die Grün-Weißen ein ordentliches Tore-Polster geschaffen. Und das gab zum Schluss auch den Ausschlag. Zwar durfte sich die GWE-Reserve durch ein 12:0 über RWE III im letzten Spiel noch Hoffnung machen, aber die waren nur theoretischer Natur. Denn gegen den FC 26 II langte auch der Stadtmeister beim 9:0 noch einmal ordentlich zu. Wie die beiden Teams von Grün-Weiß kam sogar Gastgeber Rot-Weiß II auf zwölf Punkte, musste sich aber mit dem dritten Platz zufrieden geben. „Wir können dennoch zufrieden sein“, betont Önder Aka von Turnierausrichter RWE. „Alle Spiele verliefen fair.“ Nur eine Rote Karte wegen Meckerns musste vergeben werden.








