Die Geduld der Autofahrer ist durch die übervollen A-45-Umleitungsstrecken stark beansprucht gewesen. „Ich weiß aber, dass Straßen.NRW und die beteiligten Fach- und Zulieferfirmen alles daran gesetzt haben, die Strecke so schnell wir möglich wieder verkehrstauglich zu machen. Alle haben mit Hochdruck in Tag- und Nachtschichten gearbeitet", stellte NRW-Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger fest.
Verkehrschaos blieb aus
Gleichzeitig hätten sich die Autofahrerinnen und Autofahrer flexibel auf die Sperrung eingestellt. So sei zum Beispiel das befürchtete Verkehrschaos am letzten Januarwochenende mit BVB-Heimspiel und Großveranstaltung in der Westfalenhalle ausgeblieben. "Unterm Strich kann ich sagen: Verkehrsteilnehmer, Straßenbauverwaltung und Baufirmen waren ein gutes Team“, bilanziert Voigtsberger. „Dafür möchte ich mich bei allen bedanken“.
Im Auftrag von Straßen.NRW hat eine Spezialfirma rund 240 Bohrungen durchgeführt, das entspricht einer Gesamtbohrlänge von 4.320 Meter.
Fahrbahn provisorisch fit gemacht
Eigentlich sollte die A45 schon letzte Woche frei gegeben werden, aber der strenge Frost hatte auch hier für Stillstand gesorgt. Materialien und Geräte waren eingefroren. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm hatte kurzerhand ein beheiztes Zelt aufstellen lassen, um die Arbeiten wieder aufnehmen zu können.
An diesem Wochenende wurden dann die 240 Bohrlöcher in der Fahrbahn mit Gussasphalt verschlossen, die Fahrbahn gereinigt, Schutzplanken geschlossen und das Baufeld geräumt. Sobald die Temperaturen es zulassen, wird in Nachtarbeiten die Fahrbahndecke abgefräst und neu asphaltiert. Bis dahin gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h


