Nur wenige Schäden: Sturmböen schwächer als erwartet

REGION In NRW sind die vom DWD befürchteten Sturmböen am Wochenende schwächer ausgefallen als erwartet, weitreichende Sturmschäden blieben aus. Es bleibt jedoch windig - und die neue Woche startet mit viel Regen.

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    An der Straße "Im Löhken" in Waltrop knickte der Sturm einen Mast um. Foto: Tamina Forytta

Der vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Essen befürchtete Sturm ist am Wochenende in Nordrhein-Westfalen weitgehend glimpflich verlaufen. Die Sturmböen seien wesentlich schwächer ausgefallen als von DWD-Meteorologen am Samstag befürchtet, sagte eine Sprecherin. Statt der erwarteten 85 Kilometer Geschwindigkeit pro Stunde hätten die Böen am Samstag höchstens etwa 75 Kilometer pro Stunde erreicht. Wegen des von der Nordsee herangezogenen Sturmtiefs hatte der DWD Spaziergänger zu besonderer Vorsicht vor herunterfallenden Ästen und Dachziegeln aufgefordert.

Personenschäden und größere Schäden an Gebäuden blieben zwar aus, in Schermbeck im Kreis Wedel musste die Feuerwehr am Samstagnachmittag jedoch ausrücken, weil durch den Starkwind ein Baum umgefallen war und eine Telefonleitung beschädigt hatte.

In Waltrop wurde ein Teil eines Daches abgedeckt und ein morscher Strommast ist umgeknickt.
Am Sonntag blieb es tagsüber zunächst regnerisch mit stürmischem Wind und vereinzelten Gewittern, der DWD schloss schwere Sturmböen im Laufe des Tages nicht aus. Die Temperaturen blieben mit acht bis elf Grad mild. In der Nacht zum Montag erwartet der DWD erneut häufig Schauer und auffrischenden Wind, außerdem sei mit Schneeregen und überfrierender Nässe im Bergland zu rechnen. Laut DWD beruhigt sich der Wind zum Start in die neue Woche allmählich, am Montag sei es nur noch mancherorts böig bei landesweiten Temperaturen zwischen zwei und acht Grad und wiederholten Regenschauern.
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AUTOR
dpa/lnw
ZUM ARTIKEL
  • Erstellt:
    10. Februar 2019, 12:17 Uhr
    Aktualisiert:
    15. Februar 2019, 03:33 Uhr