Das ist ein Teil des Marihuanas, das die Familie in ihrer Wohnung lagerte. Foto: Polizei Essen
Die Familie hatte schon längere Zeit in Verdacht gestanden, mit Drogen zu handeln. Deshalb hatte das zuständige Gericht einen Durchsuchungsbeschluss genehmigt, der nun von der Essener Polizei umgesetzt wurde.
Die Ermittler drangen am frühen Morgen in die Wohnung im Stadtteil Bergeborbeck ein. Dort trafen sie den 33-jährigen Verdächtigen und seine 31 Jahre alte, schwangere Ehefrau an. Außerdem waren ihre fünf Kinder (ein bis elf Jahre alt) sowie die Großeltern anwesend. Sie alle haben keine Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik.
Im Schlafzimmer fanden die Ermittler schließlich die gesuchten Beweismittel. In zwei Reisekoffern, einer Kühltasche und mehreren Eimern lagerte die Familie vier Kilogramm Marihuana. Außerdem hatte sie 15.000 Euro in bar gehortet.
Der 33-jährige Familienvater wurde direkt in Untersuchungshaft gesteckt. Ihn erwartet nun ein umfangreiches Ermittlungsverfahren. Seine Familie wurde kurze Zeit später, unter Meldeauflagen, wieder auf freien Fuß gesetzt.


