Fehlt dem BVB in Kiel: Sven Bender.
Syndesmoseband gedehnt
Die Diagnose „Teilabriss des Außenbandes im linken Sprunggelenk“, die Dr. Markus Braun am Sonntag bekanntgab, bedeutet nach Einschätzung des BVB-Mannschaftsarztes aber „lediglich“ eine Pause von ein bis zwei Wochen. Auch Benders Syndesmoseband ist gedehnt.
Die Szene, in der sich Sven Bender in der 20. Minute verletzt hatte, sorgte auch noch beim Betrachten der Wiederholung am Fernseher für Gänsehaut. Nürnbergs Daniel Didavi war dem BVB-Abräumer auf das Sprunggelenk gestiegen, Bender knickte übel um und musste humpelnd das Feld verlassen. Es ging nicht mehr.
Umbau auf Doppelsechs
Didavi durfte auch nach dieser Szene beherzt und nicht immer im Rahmen des Erlaubten in die Zweikämpfe gehen. Dass er trotz einiger verwarnungswürdiger Fouls ohne Gelbe Karte durch die Partie kam, mutete seltsam an. „Die Verletzung von Manni“, meinte Trainer Jürgen Klopp am Freitagabend, „tut uns richtig weh.“ Vielleicht ahnte er da schon, dass er auf der Doppelsechs in den nächsten Partien umbauen muss.
Wie gut, dass sich Moritz Leitner nachdrücklich für mehr Einsatzminuten empfahl. Und angesichts dessen, was Klopp und dem BVB bei einer schlimmeren Diagnose gedroht hätte, kann auch Dortmunds Trainer mir dieser Diagnose wohl gut leben.











