HSC Eintracht und PSV sind in konkreten Gesprächen: Kommt 2013 die HSG Recklinghausen?
von Olaf Krimpmann am 04. Februar 2012 10:05
RECKLINGHAUSEN. Am Donnerstagabend musste der Vorstand der PSV Recklinghausen das vorläufige Haltesignal geben. Ausführlich hatte das Team um Abteilungsleiter Wolfgang Temme die Möglichkeiten ausgelotet, im Recklinghäuser Handball neue Wege zu beschreiten. Fazit: Noch geht es nicht.
Was vor Jahren noch undenkbar schien, könnte aber recht bald Realität werden: Die Handballspielgemeinschaft Recklinghausen, ein gemeinsames Projekt von HSC Eintracht und PSV.
Schon zur neuen Saison wäre das Modell eine Option zumindest im Seniorenbereich wesen. Sagt Zeljko Troselj, der das Thema im HSC-Vorstand ebenfalls angesprochen und im Vorfeld mit Wolfgang Temme erste Sondierungsgespräche geführt hatte.
Seit Donnerstagabend aber steht fest: 2012 wird es nichts mit der HSG RE. Die Auflagen des Verbandes, die notwendigen vertraglichen Vorarbeiten vor allem bei der PSV, die als Abteilung solch weit reichende Beschlüsse nicht alleine fassen kann, waren dafür zu schwierig. Bis zum 1. April hätte die Sache stehen müssen.
Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wolfgang Temme: „Wenn man an den Realitäten nicht vorbei sieht, dann ist das eine, wenn nicht sogar die einzige Möglichkeit. Und diese Frage stellt sich sicher auch bei unseren Frauen.“ Troslj pflichtet bei: „Wir werden die Sache weiter verfolgen.“ Dann mit Ziel 2013.
Die Notwendigkeiten liegen auf der Hand: Die Jugendarbeit gestaltet sich in Nord wie in Süd immer schwieriger, und in der Spitze mangelt es an einer echten Perspektive.
Die PSV spielt schon jetzt eine eher durchwachsene Saison in der Verbandsliga. Spieler einzukaufen sei zu teuer und in jedem Fall auch zu kurz gedacht, so Temme.
So sieht es auch Troselj. Zwar steht die Verbandsligamannschaft des HSC Eintracht aktuell gut da. Der Vorsitzende aber kennt die Risiken: „Einige unsere A-Jugendlichen werden wir nur schwer oder gar nicht halten können, für andere rückt bald das Studium in den Vordergrund. Da hängt dann alles von vielen Faktoren ab. Wer in Köln studiert, wird nicht in Recklinghausen trainieren und spielen können.“ Wie die PSV auch, ist der HSC aktuell bemüht, eine schlagkräftige Truppe für die neue Saison zusammenzustellen – „und das ist alles andere als leicht“, so Troselj.
Die Jahrzehnte lange Rivalität beider Vereine scheint damit ein für allemal beendet. Troselj: „Die gab’s in den letzten Jahren schon nicht mehr.“ Und Wolfgang Temme sagt: „Die Rivalität hat’s früher gegeben. Aber so eine Sache wie eine HSG ist mit den Personen, die heute tätig sind, auf jeden Fall zu machen.“ Und notwendig dazu.
Schon zur neuen Saison wäre das Modell eine Option zumindest im Seniorenbereich wesen. Sagt Zeljko Troselj, der das Thema im HSC-Vorstand ebenfalls angesprochen und im Vorfeld mit Wolfgang Temme erste Sondierungsgespräche geführt hatte.
Seit Donnerstagabend aber steht fest: 2012 wird es nichts mit der HSG RE. Die Auflagen des Verbandes, die notwendigen vertraglichen Vorarbeiten vor allem bei der PSV, die als Abteilung solch weit reichende Beschlüsse nicht alleine fassen kann, waren dafür zu schwierig. Bis zum 1. April hätte die Sache stehen müssen.
Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wolfgang Temme: „Wenn man an den Realitäten nicht vorbei sieht, dann ist das eine, wenn nicht sogar die einzige Möglichkeit. Und diese Frage stellt sich sicher auch bei unseren Frauen.“ Troslj pflichtet bei: „Wir werden die Sache weiter verfolgen.“ Dann mit Ziel 2013.
Die Notwendigkeiten liegen auf der Hand: Die Jugendarbeit gestaltet sich in Nord wie in Süd immer schwieriger, und in der Spitze mangelt es an einer echten Perspektive.
Die PSV spielt schon jetzt eine eher durchwachsene Saison in der Verbandsliga. Spieler einzukaufen sei zu teuer und in jedem Fall auch zu kurz gedacht, so Temme.
So sieht es auch Troselj. Zwar steht die Verbandsligamannschaft des HSC Eintracht aktuell gut da. Der Vorsitzende aber kennt die Risiken: „Einige unsere A-Jugendlichen werden wir nur schwer oder gar nicht halten können, für andere rückt bald das Studium in den Vordergrund. Da hängt dann alles von vielen Faktoren ab. Wer in Köln studiert, wird nicht in Recklinghausen trainieren und spielen können.“ Wie die PSV auch, ist der HSC aktuell bemüht, eine schlagkräftige Truppe für die neue Saison zusammenzustellen – „und das ist alles andere als leicht“, so Troselj.
Die Jahrzehnte lange Rivalität beider Vereine scheint damit ein für allemal beendet. Troselj: „Die gab’s in den letzten Jahren schon nicht mehr.“ Und Wolfgang Temme sagt: „Die Rivalität hat’s früher gegeben. Aber so eine Sache wie eine HSG ist mit den Personen, die heute tätig sind, auf jeden Fall zu machen.“ Und notwendig dazu.
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