Umjubelt: Christoph Koschel und Donnperignon bei der DM in Balve, wo das Paar in der Kür die Silbermedaille holte. Auf dem Silverthof tritt Koschel mit dem Pferd Franziskus als Titelverteidiger im Special an. Foto: Krimpmann
Den Veranstaltern Jürgen Wenig sowie Catrin und Knut Wingender ist es in diesem Jahr offenbar besonders gut gelungen, Nachwuchsreiter und Top-Sportler bei einem Turnier zu vereinen. Zwar stehen der diesmal aufgrund der hohen Nennungen von 55 Paaren zweigeteilte Grand Prix am Samstag sowie der Special und die Kür am Sonntag zweifelsfrei im Mittelpunkt, aber auch die Prüfungen gerade für Ponyreiter sind zu beachten.
Spannend dürfte es dabei am Sonntagmorgen zugehen, wenn auf dem Silverthof eins von sechs Pony-Turnieren der FEI-Tour ausgetragen wird. „Damit wollen die Verbände den Nachwuchs an den Leistungssport führen“, erläutert Knut Wingender.
Im Anschluss geht es im Special und der Kür um die „Krone“ des Dressursports. Je zwölf Paare qualifizieren sich am Samstag für die finale Entscheidung am Sonntag. Die üblichen Verdächtigen auf Sieg und Platzierung sind zwar auf dem Silverthof keine Unbekannten. „Alles sind Wiederholungstäter“, meint Knut Wingender. Aber genau das freut den Veranstalter. „Dass alle immer wieder gerne zu uns kommen, macht uns schon ein Stück weit stolz.“
Neben A-Kaderreiter Christoph Koschel, der mit Franziskus als Titelverteidiger im Special anreisen wird, sind Wieger Derk de Boer, Bianca Kasselmann, der schwedische Olympiareiter Patrik Kittel und dessen australische Frau Lindal Oakley mit Sicherheit zu nennen wie wohl auch Helen Langehanenberg aus Havixbeck, die bei der DM in Balve mit Damon Hill NRW Fünfte in der Kür wurde.
Was Knut Wingender besonders erfreut: Der Silverthof behauptet sich erfolgreich gegen hochkarätige Konkurrenz. In Österreich findet zeitgleich das wichtigste nationale Dressurturnier, das Manfred-Svarowski-Gedächtnisturnier, statt. Dessen Besetzung ist nicht prominenter als die auf dem Silverthof.
Die Zuschauer dürfen sich auf vier lange Tage Dressursport vom Feinsten freuen. „Samstag können wir bis open end reiten“, meint Wingender mit Blick auf die 55 Paare im Grand Prix. Nur gut, dass für das leibliche Wohl von Reitern wie auch Zuschauern wie immer bestens gesorgt sein wird. Auch das gehört zu einem perfekten Turnier.


