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Die Vorfreude ist getrübt: Spielertrainer Mirco Dittmar (r., im Angriff für den VC Marl) hat vor dem Spitzenspiel gegen den TV Hörde jede Menge Ärger. --Foto: Deinl
Spielertrainer Mirco Dittmar: „Ganz ehrlich, meine Vorfreude hat schwer gelitten.“ Grund ist die Sperre der Marler Volleyballer Kersten Holthausen und Henrik Weßel, die der Verband am Donnerstag wegen Schiedsrichterbeleidigung verhängte. Die beiden Volleyballer hatten beim 3:1-Erfolg des VC Marl beim Post SV Bielefeld gegen die Unparteiischen verbal Front gemacht.
Wie Mirco Dittmar die Aktion fand, damit hielt er nicht hinter dem Berg. „Das war nicht in Ordnung. Sie hätten sich besser im Griff haben müssen. Das war so nötig wie Zahnschmerzen.“ Die Strafe an sich beanstandet Mirco Dittmar auch gar nicht. Ihn stört, wie sie nun verhängt wurde. Weil im Spielberichtsbogen in der Rubrik Sanktionen das Vergehen nicht eingetragen sei, hätten Holthausen und Weßel um die Sperre aufgrund eines Formfehlers. So glaubte man beim VC Marl.
Jetzt hat es sie doch erwischt. Nach Informationen des Klubs offenbar auf Initiative von Verbandsspielwart Fritz Hacke. Und diese Sperre droht nun auch das bislang gute Verhältnis der beiden Vereine zu beeinträchtigen.
Dittmar: „Hörde hat eine tolle Mannschaft, spielt eine super Saison. Ich war immer ein Fan des Teams.“ Bislang jedenfalls. Dem Trainer stößt sauer auf, wie sehr sich die Dortmunder in dieser Woche für das Marler Spiel in Bielefeld interessierten.
So ließ sich TV-Trainer Kai Annacker in der Presse zitieren: „Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, dürften sie nicht spielen.“ Für Mirco Dittmar etwas viel Engagement. Sein Eindruck: Der Spitzenreiter habe versucht, die Entscheidung gegen sein Team zu forcieren. „Dabei hat Hörde das gar nicht nötig“, so der VC-Trainer. „Als Sportler will ich mich doch mit den Besten messen.“
Fest steht: Da ein Protest des VC Marl wenig Aussicht auf Erfolg haben dürfte, sinken die Aktien der Gastgeber vor dem Spitzenspiel erheblich. Mit Henrik Weßel und Kersten Holthausen fehlen zwei der routiniertesten VC-Volleyballer. Eine eklatante Schwächung, vor allem für die Optionen in der Offensive. „Ganz klar: Die Chancen, dem TV Hörde die erste Niederlage beizubringen, sind schlechter geworden. Ich muss mir erst mal in Ruhe überlegen, wie wir unter diesen Bedingungen bestehen können.“
Leicht wird das nicht. Denn sportlich hat der TV Hörde mit Ex-Bundesliga-Spieler Jan Terhoeven (kam vor der Saison vom VC Bottrop) das attraktivste und erfolgreichste Paket geschnürt. 22:0 Punkte und das starke Satzverhältnis von 33:10 sagen alles: Der TV Hörde dominiert die Liga. „Das knappe 2:3 in Hörde haben wir im Herbst als Erfolg gefeiert“, sagt Dittmar. Inzwischen sind die Ansprüche gestiegen, der VC rechnete sich einiges aus. Jedenfalls bis Donnerstag.
Grund ist die Sperre der Marler Volleyballer Kersten Holthausen und Henrik Weßel, die der Verband am Donnerstag wegen Schiedsrichterbeleidigung verhängte (das Medienhaus Bauer berichtete).
Die beiden Volleyballer hatten beim 3:1-Erfolg des VC Marl beim Post SV Bielefeld gegen die Unparteiischen verbal Front gemacht. Der Wortlaut ist nicht überliefert. Offenbar sollen sie Schiedsrichterin Daniela Pomberg geraten haben, sich besser ein anderes Hobby zu suchen.
Wie Mirco Dittmar die Aktion fand, damit hielt er nicht hinter dem Berg. „Das war nicht in Ordnung. Sie hätten sich besser im Griff haben müssen. Das war so nötig wie Zahnschmerzen.“
Die Strafe an sich beanstandet Mirco Dittmar auch gar nicht. Ihn stört, wie sie nun verhängt wurde. Weil im Spielberichtsbogen in der Rubrik Sanktionen das Vergehen nicht eingetragen war, schienen Holthausen und Weßel um die Sperre herumzukommen. Aufgrund eines Formfehlers.
Jetzt hat es sie doch erwischt. Nach Informationen des VC Marl offenbar auf Initiative von Verbandsspielwart Fritz Hacke. Und diese Sperre droht nun auch das bislang gute Verhältnis der beiden Vereine zu beeinträchtigen.
Dittmar: „Hörde hat eine tolle Mannschaft, spielt eine super Saison. Ich war immer ein Fan des Teams.“ Bislang jedenfalls. Dem Trainer stößt sauer auf, wie sehr sich die Dortmunder in dieser Woche für das Marler Spiel in Bielefeld interessierten.
Ihr Geschäftsführer hakte beim Post SV Bielefeld nach, kontaktierte den Verband, meldete sich gar in der Redaktion unserer Zeitung, um etwas über den Fehltritt der Marler zu erfahren. Und TV-Trainer Kai Annacker ließ sich zitieren: „Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, dürften sie nicht spielen.“
Für Mirco Dittmar etwas viel Engagement. Sein Eindruck: Der Spitzenreiter habe versucht, die Entscheidung gegen sein Team zu forcieren. „Dabei hat Hörde das gar nicht nötig“, so der VC-Trainer. „Als Sportler will ich mich doch mit den Besten messen.“
Fest steht: Da ein Protest des VC Marl wenig Aussicht auf Erfolg haben dürfte, sinken die Aktien der Gastgeber vor dem Spitzenspiel erheblich. Mit Henrik Weßel und Kersten Holthausen fehlen zwei der routiniertesten VC-Volleyballer. Eine eklatante Schwächung, vor allem für die Optionen in der Offensive.
„Ganz klar: Die Chancen, dem TV Hörde die erste Niederlage beizubringen, sind schlechter geworden. Ich muss mir erst mal in Ruhe überlegen, wie wir unter diesen Bedingungen bestehen können.“ Leicht wird das nicht.
Denn sportlich hat der TV Hörde mit Ex-Bundesliga-Spieler Jan Terhoeven (kam vor der Saison vom VC Bottrop) das attraktivste und erfolgreichste Paket geschnürt. 22:0 Punkte und das starke Satzverhältnis von 33:10 sagen alles: Der TV Hörde dominiert die Liga.
Nicht viel schlechter steht der VC Marl da. Die einzige Niederlage resultiert aus dem Hinspiel in Hörde. „Das knappe 2:3 haben wir im Herbst als Erfolg gefeiert“, sagt Dittmar. Inzwischen sind die Ansprüche gestiegen, der VC rechnete sich einiges aus.
Jedenfalls bis Freitag. Der einzige positive Aspekt der Sperre könnte sein, dass Mirco Dittmar sein Team nicht „heiß“ machen muss: „Die, die spielen, dürften motiviert genug sein.“
Grund ist die Sperre der Marler Volleyballer Kersten Holthausen und Henrik Weßel, die der Verband am Donnerstag wegen Schiedsrichterbeleidigung verhängte (das Medienhaus Bauer berichtete).
Die beiden Volleyballer hatten beim 3:1-Erfolg des VC Marl beim Post SV Bielefeld gegen die Unparteiischen verbal Front gemacht. Der Wortlaut ist nicht überliefert. Offenbar sollen sie Schiedsrichterin Daniela Pomberg geraten haben, sich besser ein anderes Hobby zu suchen.
Wie Mirco Dittmar die Aktion fand, damit hielt er nicht hinter dem Berg. „Das war nicht in Ordnung. Sie hätten sich besser im Griff haben müssen. Das war so nötig wie Zahnschmerzen.“
Die Strafe an sich beanstandet Mirco Dittmar auch gar nicht. Ihn stört, wie sie nun verhängt wurde. Weil im Spielberichtsbogen in der Rubrik Sanktionen das Vergehen nicht eingetragen war, schienen Holthausen und Weßel um die Sperre herumzukommen. Aufgrund eines Formfehlers.
Jetzt hat es sie doch erwischt. Nach Informationen des VC Marl offenbar auf Initiative von Verbandsspielwart Fritz Hacke. Und diese Sperre droht nun auch das bislang gute Verhältnis der beiden Vereine zu beeinträchtigen.
Dittmar: „Hörde hat eine tolle Mannschaft, spielt eine super Saison. Ich war immer ein Fan des Teams.“ Bislang jedenfalls. Dem Trainer stößt sauer auf, wie sehr sich die Dortmunder in dieser Woche für das Marler Spiel in Bielefeld interessierten.
Ihr Geschäftsführer hakte beim Post SV Bielefeld nach, kontaktierte den Verband, meldete sich gar in der Redaktion unserer Zeitung, um etwas über den Fehltritt der Marler zu erfahren. Und TV-Trainer Kai Annacker ließ sich zitieren: „Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, dürften sie nicht spielen.“
Für Mirco Dittmar etwas viel Engagement. Sein Eindruck: Der Spitzenreiter habe versucht, die Entscheidung gegen sein Team zu forcieren. „Dabei hat Hörde das gar nicht nötig“, so der VC-Trainer. „Als Sportler will ich mich doch mit den Besten messen.“
Fest steht: Da ein Protest des VC Marl wenig Aussicht auf Erfolg haben dürfte, sinken die Aktien der Gastgeber vor dem Spitzenspiel erheblich. Mit Henrik Weßel und Kersten Holthausen fehlen zwei der routiniertesten VC-Volleyballer. Eine eklatante Schwächung, vor allem für die Optionen in der Offensive.
„Ganz klar: Die Chancen, dem TV Hörde die erste Niederlage beizubringen, sind schlechter geworden. Ich muss mir erst mal in Ruhe überlegen, wie wir unter diesen Bedingungen bestehen können.“ Leicht wird das nicht.
Denn sportlich hat der TV Hörde mit Ex-Bundesliga-Spieler Jan Terhoeven (kam vor der Saison vom VC Bottrop) das attraktivste und erfolgreichste Paket geschnürt. 22:0 Punkte und das starke Satzverhältnis von 33:10 sagen alles: Der TV Hörde dominiert die Liga.
Nicht viel schlechter steht der VC Marl da. Die einzige Niederlage resultiert aus dem Hinspiel in Hörde. „Das knappe 2:3 haben wir im Herbst als Erfolg gefeiert“, sagt Dittmar. Inzwischen sind die Ansprüche gestiegen, der VC rechnete sich einiges aus.
Jedenfalls bis Freitag. Der einzige positive Aspekt der Sperre könnte sein, dass Mirco Dittmar sein Team nicht „heiß“ machen muss: „Die, die spielen, dürften motiviert genug sein.“