Drogen und Waffen entdeckt: Polizei gelingt Schlag gegen Rauschgifthändler

Marl Spezialkräften der Polizei ist in der Region ein Schlag gegen Rauschgifthändler gelungen. Cannabis, Amphetaminöl, Bargeld, unverzollte Zigaretten und scharfe Schusswaffen konnten sichergestellt werden. Drei mutmaßliche Täter wurden festgenommen.

  • Der Polizei gelang ein Schlag gegen Rauschgifthändler

Bereits seit Ende 2017 ermittelt die Polizei gegen sieben Männer im Alter von 28 bis 52 Jahren aus Marl und Umgebung wegen "Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen". Zur Aufarbeitung des Gesamtkomplexes wurde beim Polizeipräsidium Recklinghausen eine Ermittlungskommission eingerichtet. Umfangreiche verdeckte Ermittlungen untermauerten den Verdacht, dass Betäubungsmittel aus den Niederlanden nach Marl und Haltern am See gebracht und dann hier weiterverkauft werden.

Es ergaben sich auch Hinweise auf eine gerade erfolgte Lieferung. Daraufhin wurden am vergangenen Donnerstag (4. Januar) fünf Wohnungen in Marl und eine Wohnung in Haltern am See durchsucht. Da sich bei den Ermittlungen auch Hinweise auf Waffen ergeben hatten, wurde die Durchsuchungsaktion von Spezialkräften begleitet. Dabei wurden mehre Kilo Cannabis, mehre Liter Amphetaminöl, Bargeld im fünfstelligen Bereich, unverzollte Zigaretten und drei scharfe Schusswaffen sichergestellt.

Ein Täter räumte im Laufe seiner Vernehmung ein, seit März 2017 bis heute Cannabis im zweistelligen Kilogrammbereich, mehrere tausend Tabletten Ecstasy und mehrere Kilo Amphetamin geliefert bekommen und weitergegeben zu haben.

Drei Beschuldigte im Alter von 28, 38 und 52 Jahren wurden dem Haftrichter beim Amtsgericht Essen vorgeführt, der für alle Drei Untersuchungshaft anordnete. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
 
 
2 KOMMENTARE
11.01.18 08:36

Politik

Ja, die Politik hat versäumt, den Süchtigen mit zu teilen, das Sucht verboten ist.
Zigaretten sind eine nicht unerhebliche Einnahmequelle für den Finanzminister.
Die sonst gegen hohe Steuern sind, haben kein Verständnis für steuerfreie Zigaretten.
Oder schwindeln hier.
Was ich sagen will,solange die Nachfrage steigt,wird es Angebote geben.
Mit der kontrollierten Freigabe von Cannabis wie in Holland, könnte die Justiz entlastet werden. Die könnte sich dann z.B. mehr um den Bürger und seine Sicherheit kümmern.
Ich habe vor zwanzig Jahren mit dem rauchen auf gehört.
War meine Entscheidung, und nicht der Druck anderer Leute.

10.01.18 14:24

Großes Lob an die Polizei, die immer gegen die Versäumnisse der Politik abzuarbeiten

haben.

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