Zwei Tote in Wohnhaus: Obduktion bestätigt CO-Vergiftung

RECKLINGHAUSEN Die beiden Unglücksopfer, die Feuerwehr und Polizei am 22. Februar tot in einer Villa an der Josef-Wulff-Straße aufgefunden haben, sind durch das Einatmen von Kohlenstoffmonoxid verstorben. Eine Obduktion stützt die vorläufigen Ermittlungsergebnisse. Ein Defekt an der Heizunganlage soll die Katastrophe ausgelöst haben, die Suche nach dem genauen Fehler läuft noch.

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    Zwei Tote werden von der Polizei und Feuerwehr in einer Villa an der Josef-Wulff-Str. gefunden. Foto: Jörg Gutzeit

    


Bei den Todesopfern handelt sich um einen 64-jährigen Zahnarzt und dessen Haushaltshilfe (63). Nach Informationen der RECKLINGHÄUSER ZEITUNG soll  der Mann noch versucht haben, die Frau zu retten, nachdem er sie bei Rückkehr in sein Haus leblos vorgefunden hatte.    Der Zahnarzt setzte noch - offenbar nicht ahnend, dass sich hohe Konzentrationen des geruch- und geschmacklosen Kohlenstoffmonoxids gebildet hatten -  einen Hilferuf an die Polizei ab. Als die Beamten eintrafen, standen sie vor verschlossenen Türen. Für die Polizisten ein im Nachhinein glücklicher Umstand, durch das Gas wären sie in höchster Gefahr gewesen. Die Feuerwehr wurde zu Hilfe gerufen, drang mit Atemschutzgeräten ins Gebäude ein.  Messungen ergaben in dem Wohnhaus hohe Konzentrationen von Kohlenstoffmonixid,  das geruchs- und farblose Gas ist sehr gefährlich und kann bereits in geringen Dosen zu schweren Schäden und schließlich zu Bewusslosigkeit und Tod führen. Dies würde erklären, dass es der 64-Jährige nicht mehr aus der Haus schaffte. 
14 KOMMENTARE
28.02.12 22:22

Die Bilder sind voll

ok, nur so kann man sich ein genaues Bild machen und die Öffentlichkeit mit einbeziehen.

26.02.12 18:15

Die Bilder gehen gar nicht!

Da fehlen ja nur noch Sprechblasen aus einer Fotostory ...

Die Sache an sich ist ohne Frage schrecklich - mein Beileid.

24.02.12 11:35

Ohne Worte!

Ich bin mal wieder entsetzt, mit welchen unsachlichen Vorwürfen gegen die Arbeit der hiesigen Lokalpresse "gewettert" sowie in gewissen Beiträgen auch die Arbeit der Rettungskräfte bzw. deren Meldeweg in Frage gestellt wird.
Dieser sachlich geschriebene Artikel sollte normalerweise über die Geschehnisse des besagten Mittwoch Nachmittag berichten und optimalerweise ein weiteres Mal auf das im Moment äußerst sensible Thema "Kohlenmonoxid-Vergiftung" (CO-Vergiftung) hinweisen.
Man kann sich jetzt darüber streiten, ob ggf. ein Hinweistext fehlt, dass es aus Sicht der Rettungskräfte und der Installateure bzw. Schornsteinfeger sehr zu empfehlen ist, eine Warneinrichtung in Form eines CO-Melders in der Nähe seiner Heizungsanlage zu installieren. Ähnliche (sehr sinnvolle) Tipps werden in punkto Rauchmelder seit Jahren publiziert.
Schlussendlich muss ich feststellen, dass sich hier wieder nur Personen zu Wort melden, die sich über völlig alltägliche Pressefotos und ein evtl. "ungünstig verlaufenen Alarmierungsweg" auslassen. Dazu sei aber gesagt, dass meines Wissens aus keinem Bericht hervorging, in welcher Reihenfolge Polizei bzw. Feuerwehr und Rettungsdienst informiert wurden.
Selbstverständlich erfüllt es auch mich mit Trauer, dass auf solch tragische Art und Weise zwei Menschen ihr Leben lassen mussten ... aber leider gehört auch soetwas zu unserem Alltag.

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