Borussia Dortmund

BVB gegen Freiburg: Hiobsbotschaft für Rose – Akanji vor Rückkehr

Der BVB eröffnet gegen Freiburg den 19. Bundesliga-Spieltag. Zuvor muss Trainer Marco Rose eine Hiobsbotschaft verkraften. Die gute Nachricht: Manuel Akanji steht vor der Rückkehr in den Kader.
Manuel Akanji (r.) steht gegen Freiburg vor der Rückkehr in den BVB-Kader. © imago / Uwe Kraft

Das Topspiel steigt diesmal schon am Freitagabend (20.30 Uhr, live auf DAZN). Der Tabellenzweite Borussia Dortmund empfängt den Vierten Freiburg. Mit einem Sieg kann der BVB den Rückstand gegenüber Tabellenführer FC Bayern München – zumindest temporär – auf drei Punkte verkürzen. Der FCB trifft am Samstag auf den 1. FC Köln.

BVB gegen Freiburg noch ohne Reyna und Zagadou

Wenngleich sich die personelle Lage deutlich entspannt hat, muss Trainer Marco Rose eine neue Hiobsbotschaft verdauen. Raphael Guerreiro (die Ruhr Nachrichten berichteten am Mittwoch exklusiv) wird das Spiel gegen Freiburg mit großer Wahrscheinlichkeit verpassen. „Rapha hat nach dem Frankfurt-Spiel Probleme gehabt und bislang wenig bis gar nicht trainiert“, erklärte Rose auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag.

Noch keine Option für den Kader sind Giovanni Reyna und Dan-Axel Zagadou (beide Trainingsrückstand). Manuel Akanji dürfte nach seiner Knie-Operation hingegen in den Kader zurückkehren: „Er ist wieder eine Option. Wir werden das Abschlusstraining abwarten und gucken, wie er auf die Belastung reagiert“, so Rose. Auch Marius Wolf (nach Corona-Infektion) steht wieder zur Verfügung.

BVB-Trainer Rose: „Irgendwann müssen wir es besser machen“

Gegen Freiburg erwartet der 45-Jährige eine „richtig schwere Aufgabe. Sie haben eine eingespielte Mannschaft mit klaren Automatismen. Das ist natürlich auch dem überragenden Trainerteam um Christian Streich zu verdanken.“ Individuelle Fehler wie beim Last-Minute-Sieg in Frankfurt sollten am Freitag tunlichst vermieden werden. „Wir müssen es besser machen, aber da reden wir ja schon länger drüber. Irgendwann müssen wir es aber auch besser machen – das ist Fakt“, erklärte Rose.


Die BVB-Pressekonferenz mit Marco Rose zum Nachlesen:

13.21 Uhr: Marco Rose zu den Gesprächen mit Erling Haaland:
„Ich bin Teil des Vereins. Es ist klar: Wir würden uns freuen, wenn Erling noch ein wenig in Dortmund bleiben würde. Wir sehen uns jeden Tag und reden auch über manche Konstellationen. Aber wir kennen die Gemengelage. Wenn eine Entscheidung gefallen ist, werden wir darauf reagieren oder jubeln, weil er noch bei uns bleibt.“

13.18 Uhr: Marco Rose zur Pause von Felix Zwayer und inwieweit das noch die Mannschaft beschäftigt:
„Das Spiel hatte natürlich einen medialen Nachhall. Wir haben das aber schnell abgehakt. Es ist eine persönliche Entscheidung. Wenn du in dem Bereich arbeitest, ist es klar, dass du auch immer wieder Dinge über dich hören und lesen musst. Ich wünsche ihm eine gute und ruhige Phase und dann wird er sicherlich auch zurückkommen und Spiele pfeifen.“

13.17 Uhr: Marco Rose zu Erling Haaland:
„Natürlich stellen sich die Innenverteidiger auf Erling und seine Spielweise ein. Sie analysieren ihn, sie wissen, welche Wege er macht. Aber auch da haben wir versucht, einige Dinge anzupassen. Ich glaube, dass Erling weiß, dass er sich in bestimmten Bereichen weiterentwickeln kann.“

13.15 Uhr: Marco Rose über Gespräche mit den Spielern:
„Wenn Mats Hummels einen Fehler macht, weiß er das schon selbst. Wir analysieren die Spiele, wir sprechen an, was gut war und was nicht. Individuelle Fehler kann man schlecht trainieren. Da geht es um Vertrauen und Selbstverständnis, was ich mache. Manchmal vielleicht auch damit rechnen, dass ein Kollege einen Fehler machen könnte. Das sind so Kleinigkeiten, über die wir sprechen.“

13.13 Uhr: Marco Rose zu der wichtigsten Trainingsphase:
„Wir hatten eine gute Trainingswoche, jetzt haben wir nur eine kurze. Wichtig wird für uns die Phase zwischen Hoffenheim und Leverkusen. Da können wir tatsächlich viel und inhaltlich arbeiten. Jungs wie Gio wieder ranbringen, Daxo ist hoffentlich wieder spielfähig. Dann geht die Post ab. Ständig Spiele, wenig Trainingszeit. Aber nächster Halt ist jetzt erst einmal der SC Freiburg und das wird eine schwierige Aufgabe.“

13.09 Uhr: Marco Rose zur taktischen Ausrichtung:
„Sich hinten reinzustellen oder passiver zu werden, ist keine Option. Wir wollen aktiv verteidigen, da sind wir sicherlich auch noch in einem Prozess. Unsere Linksverteidiger haben noch weite Wege. Aber es sind keine unlösbaren Dinge, und auch welche, die wir schon oft genug gut gemacht haben.“

13.08 Uhr: Marco Rose über die Defensive:
„Wir arbeiten an den Themen, die wir haben. Es sind keine unlösbaren Aufgaben. Es geht um Aufmerksamkeit, es geht auch um Konstellationen. Keine Ahnung, wie viele Viererketten wir auf dem Platz hatten. Wir verteidigen sehr kompakt, ein Stück höher als in den Jahren zuvor. Wir haben keine Riesenprobleme mit Bällen hinter die Kette. Es ist so, dass wir aus Ballverlusten zu viele Großchancen zulassen. Defensive geht einher mit der Offensive. Wir müssen verantwortungsvoller mit dem Ball umgehen und nach Verlust besser absichern. Spiele gewinnst du über die Offensive, Titel holst du über die Defensive.“

13.07 Uhr: Marco Rose zu Erling Haaland „Durststrecke“:
„Grundsätzlich nagt das an Erling. Er definiert sich über Tore. Aber er hat einen Assist gegeben und für mich noch wichtiger, wie er sich in der Kabine mit uns allen gefreut hat. Natürlich motiviert ihn das aber auch, bald wieder zu treffen. Er will immer Tore schießen und wird das auch bald.“

13.06 Uhr: Marco Rose zum Gegner Freiburg:
„In Freiburg wird über Jahre hervorragende Arbeit geleistet. Sehr souverän und seriös. Es wird immer wieder im Rahmen der Möglichkeiten ein guter Kader zusammengestellt. Die Mannschaft wirkt eingespielt und hat klare Automatismen. Das ist dem Trainerteam um Christian zu verdanken. Sie sind sehr flexibel. Standardsituation, viele Flanken, gute Boxbesetzung. Dementsprechend sind sie sehr konstant mit guten Ergebnissen und oben dabei.“

13.05 Uhr: Marco Rose zu den 750 Zuschauern:
„Sehe es eher mit zwei weinenden Augen. Freue mich für alle, die da sein dürfen. Es bringt wenigstens etwas Atmosphäre aber eigentlich auch nicht. Wenn wir von einem Stadion reden, wo über 80.000 Fans rein können, fehlt da was. Wir wollen Fußballfeste mit unseren Fans feiern, bei Heimspielen und auch auswärts. Das fehlt komplett. Das geht schon eine ganze Weile so und das zerrt.“

13.03 Uhr: Marco Rose zu den Erkenntnissen aus dem Frankfurt-Spiel: „Das wir es besser machen müssen. Das nehmen wir uns aber auch schon länger vor. Insgesamt war die Leistung, auch erste Halbzeit, nicht so schlecht. Wir haben sehr gute erste 15 Minuten gehabt und haben dann Spielkontrolle verloren. Klarer werden, weniger Ballverluste. Es geht dann darum, gute Staffelung auf Ballverluste zu haben und richtig auf sie zu reagieren. Das ist der Ansatz. Wir müssen es dann irgendwann mal besser machen.“

13.01 Uhr: Marco Rose zum Personal:
„Manuel Akanji ist eine Option, wir warten das Abschlusstraining ab. Die OP ist vier Woche her, er hat sich gut entwickelt. Müssen schauen, wie er auf Belastung reagiert. Raphael Guerreiro hat bis hierhin wenig bis gar nicht trainieren können, Gio Reyna ist auf einem guten Weg, wird aber noch keine Rolle für den Kader spielen. Daxo trainiert wieder mit der Mannschaft, wird aber noch nicht dabei sein. Marius Wolf ist wieder fit. Neue Ausfälle sind nicht dazugekommen.“

13 Uhr:
Die Pressekonferenz beginnt.

12.45 Uhr:
Die BVB-Pressekonferenz mit Marco Rose vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg startet in 15 Minuten.

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