BVB-News und WM Bundesliga-Saison 23/24 startet am 18. August

Nico Schlotterbeck im Zweikampf mit Marcus Thuram.
Die neue Bundesliga-Saison startet am 18. August. © dpa
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Hier gibt es alle Neuigkeiten und Gerüchte rund um Borussia Dortmund:


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9. Dezember, 13.04 Uhr: Bundesliga-Saison 23/24 startet am 18. August
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat am Freitag den Rahmenterminkalender für die Saison 23/24 veröffentlicht. Demnach ist das Eröffnungsspiel in der Bundesliga auf den 18. August 2023 terminiert, während die 2. Bundesliga bereits drei Wochen zuvor am 28. Juli 2023 startet.

Nach dem 16. Spieltag in der Bundesliga (19./20. Dezember 2023) bzw. dem 17. Spieltag in der 2. Bundesliga (15.-17. Dezember 2023) pausieren beide Ligen. Der 16. Bundesliga-Spieltag stellt dabei die einzige „Englische Woche“ der Saison dar. Nach der Winterpause wird der Spielbetrieb in der Bundesliga am 12. Januar 2024 wieder aufgenommen, die 2. Bundesliga folgt eine Woche später am 19. Januar 2024. Der 34. und letzte Spieltag der Bundesliga-Saison ist am Samstag, 18. Mai 2024, angesetzt. Einen Tag später, am 19. Mai 2024, findet der 34. Spieltag der 2. Bundesliga statt.


7. Dezember, 19.08 Uhr: Donata Hopfen legt DFL-Geschäftsführung nieder
Diese Entscheidung kommt wenig überraschend. Donata Hopfen legt ihren Posten als Geschäftsführerin der Deutschen Fußball Liga zum Jahresende nieder. „Grund hierfür sind unterschiedliche Vorstellungen über die weitere strategische Ausrichtung der Gesellschaft“, teilte die DFL am Mittwochabend mit.

„Wir haben in den letzten Monaten viel erreicht und viel angestoßen. So haben wir eine tragfähige Zukunftsstrategie für den deutschen Profifußball entwickelt, große Kooperationen wie die mit der NFL angeschoben und wichtige Lücken in der Vermarktung geschlossen“, erklärte Hopfen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Joachim Watzke erklärte: „Ich bedanke mich bei Donata Hopfen für ihren großartigen Einsatz und die intensiven Monate, in denen wir sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. Sie hat mit ihrem Blick, von außen kommend, wichtige Impulse für die Bundesliga gesetzt.“


7. Dezember, 11.45 Uhr: DAZN bleibt Hauptanbieter der Champions League

DAZN bleibt in Deutschland langfristig der TV-Anbieter mit den meisten Spielen der Champions League im Programm. Der Streamingdienst hat sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf einen neuen Vertrag mit der Europäischen Fußball-Union (UEFA) geeinigt und darf in den drei Spielzeiten ab 2024/25 jeweils 186 Partien übertragen. DAZN wollte sich am Mittwoch dazu nicht äußern. Zuvor hatte Amazon bestätigt, dass es einen neuen Vertrag gibt.

Der von der Agentur Team Marketing ausgehandelte Kontrakt des US-Unternehmens mit der UEFA umfasst für den deutschen Markt jeweils 17 Spiele pro Saison in der reformierten Königsklasse. Prime Video hat laut Vertrag ein erstes Zugriffsrecht bei der Auswahl der Partie und überträgt exklusiv. Alle anderen Partien laufen – so wie bereits in dieser und der kommenden Spielzeit – bei DAZN. Der Pay-Anbieter Sky, viele Jahre der größte Champions-League-Sender in Deutschland, ist erneut leer ausgegangen.


7. Dezember, 11.09 Uhr: Bellingham im Fokus von PSG

Jude Bellingham ist eines der größten Versprechen des Fußballs. Beim BVB ist der gerade einmal 19 Jahre alte Mittelfeldspieler der Dauerbrenner des Teams, aktuell sorgt er mit der englischen Nationalmannschaft für Furore bei der Weltmeisterschaft. Auch wenn Bellinghams Vertrag noch bis zum Sommer 2025 läuft, werben zahlreiche englische Topvereine um die Unterschrift des Rookies. Jetzt soll auch der französische Spitzenklub Paris Saint-Germain ins Transferrennen eingestiegen sein. „Alle wollen ihn, ich rede nicht drumherum. Er ist aber bei seinem Klub und wir haben Respekt. Wenn wir also mit ihm sprechen wollen, sprechen wir zuerst mit dem Klub“, erklärte PSG-Präsident Al-Khelaifi bei Sky Sports. „England hat Glück, ihn zu haben, um ehrlich zu sein. Er ist einer der besten Spieler des Turniers. Erstaunlich – seine erste Weltmeisterschaft. Er ist ruhig und entspannt, selbstbewusst – erstaunlich.“


7. Dezember, 09.47 Uhr: BVB soll Interesse an Mohammed Kudus zeigen

Borussia Dortmund soll seine Fühler nach Mohammed Kudus ausgestreckt haben – das berichtet die „Sport Bild“. Der Offensivspieler von Ajax Amsterdam überzeugte mit Ghana bei der Weltmeisterschaft in Katar und erzielte beim 3:2-Erfolg gegen Südkorea einen Doppelpack. Kudus steht bei Ajax Amsterdam noch bis 2025 unter Vertrag und hat einen Marktwert von aktuell rund 15 Millionen Euro. BVB-Talentetrainer Otto Addo, der Ghana während der WM betreute, sagte über den 22-Jährigen: „Er ist ein super Typ und hat einen ganz tollen Charakter. Er ist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg, ein großer Spieler zu werden.“


6. Dezember, 20.22 Uhr: Reschke empfiehlt Zorc als Bierhoff-Nachfolger

Bayern Münchens früherer Technischer Direktor Michael Reschke hält den ehemaligen Dortmunder Sportdirektor Michael Zorc für einen geeigneten Nachfolger von Oliver Bierhoff beim Deutschen Fußball-Bund. „Michael Zorc wäre aus meiner Sicht eine Toplösung“, sagte Reschke im Interview der „Mediengruppe Münchner Merkur/tz“. „Eines ist sicher: Der DFB-Sportdirektor kann nur dann stark sein, wenn er Entscheidungsbefugnisse besitzt und die Prozesse zur Umsetzung seiner Ideen sinnvoll sind.“

Das Anforderungsprofil eines möglichen Sportdirektors beschreibt Reschke detailliert: „Wichtig wäre eine sportlich komplexe Erfahrungspalette, im Idealfall als Spieler und Trainer sowie mit wichtigen Einblicken in den Nachwuchsbereich, dem Scouting und einem guten Gefühl für die Sportwissenschaft“, sagte der 65-Jährige, der derzeit Head of European Football der Berater-Agentur CAA Stellar ist.

„Zudem benötigt man emphatische Intelligenz, muss Gruppen und Teams führen können, Diskussionsrunden leiten, Strahlkraft in die Vereine besitzen und natürlich auch das Medienspiel beherrschen“, sagte Reschke. „Der Sportdirektor sollte fleißig, belastbar und deutschsprachig sein, da Kommunikation das A und O ist.“ Zorc hatte bei Borussia Dortmund bis zum vergangenen im Sommer als Sportdirektor gearbeitet.


06. Dezember, 22.49 Uhr: Bierhoffs Vertrag beim DFB aufgelöst

Vier Tage nach dem Vorrundenaus der Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar hat Oliver Bierhoff die Konsequenzen gezogen. Der 54-Jährige verlässt nach 18 Jahren den Deutschen Fußball-Bund, beide Parteien verständigten sich am Montag auf eine Auflösung des bis 2024 laufenden Vertrages. „Ich mache damit den Weg frei für neue Weichenstellungen“, sagte Bierhoff in einer Erklärung am Montagabend: „Einige Entscheidungen, von denen wir überzeugt waren, haben sich nicht als die richtigen erwiesen. Das bedauert niemand mehr als ich. Dafür übernehme ich die Verantwortung.“ Der Top-Funktionär revidierte damit seine unmittelbar nach dem WM-Aus am Donnerstag geäußerte Haltung, dass er die Heim-EM 2024 als nächstes großes Ziel ansteuern wolle.

„Ich wünsche dem DFB, seinen vielen engagierten Mitarbeitern, allen unter seinem Dach versammelten Verbänden und Klubs, Einrichtungen und Initiativen sowie unseren Nationalmannschaften viel Erfolg bei ihren wichtigen Aufgaben“, sagte der frühere Profi nun. Bierhoff räumt den Posten als für die Nationalmannschaften und die Akademie verantwortlicher DFB-Direktor noch vor dem für Mitte der Woche avisierten Krisengespräch mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke. Über die Nachfolgeregelung werden die DFB-Gremien beraten. Welche Konsequenzen der Rücktritt für die Zukunft von Hansi Flick als Bundestrainer hat, war zunächst unklar.


05. Dezember, 16.25 Uhr: VfB Stuttgart verpflichtet Bruno Labbadia

Bruno Labbadia wird neuer Trainer des VfB Stuttgart. Der 56-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2025, wie der Fußball-Bundesligist am Montag mitteilte. Unterstützt wird Labbadia von Bernhard Trares, der als Co-Trainer zum VfB stößt. „Der VfB ist bekanntermaßen nicht irgendein Klub für mich. In Stuttgart habe ich über fast drei Jahre eine sehr wichtige Phase meiner Trainerkarriere verbracht und möchte nun dazu beitragen, dass der VfB in der Bundesliga bleibt“, sagte Labbadia, der die Stuttgarter bereits zwischen 2010 und 2013 trainierte.

Die Stuttgarter hatten sich am 10. Oktober nach fast drei Jahren von Coach Pellegrino Matarazzo getrennt. Seither hatte Co-Trainer Michael Wimmer das Team betreut. Nach der Labbadia-Verpflichtung verlässt der 42-Jährige den Verein. „Für mich ist jetzt der Moment gekommen, den nächsten Schritt zu gehen und eine neue Herausforderung anzunehmen“, sagte Wimmer. Erst am Samstag hatten die Schwaben nach dem Aus von Sven Mislintat in Fabian Wohlgemuth einen neuen Sportdirektor verpflichtet. Wohlgemuth und Labbadia kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit beim VfL Wolfsburg, als Wohlgemuth den Nachwuchsbereich der Niedersachsen leitete und Labbadia dort als Trainer unter Vertrag stand.


05. Dezember, 15.06 Uhr: Addo hält Rückkehr als Ghanas Nationaltrainer für möglich

Nach der Rückkehr nach Ghana hat der scheidende Fußball-Nationaltrainer Otto Addo eine zweite Amtszeit mittelfristig nicht ausgeschlossen. „Vielleicht bekomme ich noch einmal die Chance, für die GFA zu arbeiten. Aber die nächsten zweieinhalb Jahre habe ich einen Vertrag mit Dortmund, den ich respektiere“, sagte Addo in einem von Ghanas Fußballverband GFA am Montag veröffentlichten Video. Mit dem Ausscheiden in der Gruppenphase endete die Tätigkeit des 47-Jährigen, der als Talente-Coach zu Borussia Dortmund zurückkehrt.

Addo erklärte erneut, dass es nicht möglich war, beide Jobs zu vereinen. „Es lag nicht in meinen Händen. Meine Position bei Borussia Dortmund als Talente-Coach ist sehr wichtig. Dortmund wollte mich erst nicht gehen lassen, dann hat die GFA sich sehr für mich eingesetzt und man hat mich für sechs Monate gehen lassen“, sagte der gebürtige Hamburger. Addo selbst hatte beim BVB ebenfalls um eine Freigabe für die WM gebeten, da es sich dabei um „eine im Leben einmalige Gelegenheit“ handelte. Ghana siegte in Katar zwar 3:2 gegen den späteren Achtelfinalisten Südkorea, verlor jedoch gegen Portugal (2:3) und Uruguay (0:2).


5. Dezember, 10.38 Uhr: Gregor Kobel verteidigt BVB-Duo

Gregor Kobel hat die deutschen Auswahlspieler Niklas Süle und Nico Schlotterbeck nach teils heftiger Kritik nach dem deutschen WM-Aus in Schutz genommen. „In so einem Turnier wird meistens jede Kleinigkeit bestraft, da reicht schon eine kleine Misskommunikation und plötzlich siehst du als Verteidiger doof aus“, sagte der 24-Jährige über seine beiden Teamkollegen von Borussia Dortmund in einem Interview des TV-Senders Sport1. „Trotzdem sind die beiden super Jungs, die in dieser Saison schon sehr viele Top-Leistungen gebracht haben.“

Er sei sich sicher, „dass Niki und Nico schnell wieder auf die Beine kommen und wieder solche Leistungen bringen werden. Die Qualität haben sie“, erklärte Kobel, der auch Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum FC Bayern kommentierte: „Ich spiele für Dortmund und wir haben einiges vor mit dem BVB. Das ist alles, was mich interessiert.“

Mit der Schweiz trifft der BVB-Torhüter am Dienstag im WM-Achtelfinale (20 Uhr/ARD und MagentaTV) auf Portugal. „Wir wollen mehr“, sagte Kobel, der beim 3:2-Sieg im abschließenden Gruppenspiel gegen Serbien (3:2) das Tor für den erkrankten Stammtorhüter Yann Sommer gehütet hatte.


5. Dezember, 09.44 Uhr: Neue Gerüchte um Nico Schulz

Nico Schulz und Borussia Dortmund – das ist ein Millionen-Missverständnis. Der Linksverteidiger spielt in den Planungen von Edin Terzic schon längere Zeit keine Rolle mehr. Kommt nun Bewegung in die Personalie? Wie die italienische Tageszeitung „Il Messaggero“ berichtet, soll Lazio Rom Interesse an einem Leihgeschäft zeigen. Der 29-Jährige steht beim BVB noch bis 2024 unter Vertrag. Sein Marktwert ist laut „transfermarkt.de“ von zwischenzeitlich 25 auf nun zwei Millionen Euro gefallen.


04. Dezember, 21.07 Uhr: DFL-Chefin Hopfen droht Ablösung

Donata Hopfen könnte laut „Kicker“ noch vor Weihnachten als Chefin der Deutschen Fußball Liga (DFL) abgelöst werden. Über die Zusammenarbeit mit der 46-Jährigen wird schon seit einigen Wochen im DFL-Präsidium und im sechsköpfigen DFL-Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke diskutiert. Dem Bericht zufolge hat Hopfen das Vertrauen des Aufsichtsrats verloren. Bei wichtigen Themen wie der 50+1-Regel oder der Digitalisierung und Internationalisierung soll die DFL-Chefin ihre Kritiker nicht überzeugt haben.

Der DFL-Aufsichtsrat trifft sich in dieser Woche zu einer Sitzung. „Wir haben immer wieder Sitzungen. Das gehört dazu. Ich muss jetzt auch nicht groß rumeiern. Es wird demnächst eine Sitzung geben. Dann werden wir sehen“, sagte Hertha-Manager Fredi Bobic, der auch Mitglied im DFL-Aufsichtsrat ist, am Sonntag bei MagentaTV. Bobic sagte außerdem zu einer möglichen Trennung von Hopfen: „Aktuell kann ich das nicht bestätigen.“ Er fügte hinzu: „Was soll ich es dementieren, wenn es nicht so ist.“ Neben Watzke und Bobic gehören noch Oliver Leki, der Finanzvorstand des SC Freiburg, Rüdiger Frisch, der Präsident von Zweitliga-Spitzenreiter Darmstadt 98, Gladbach-Geschäftsführer Stephan Schippers und Paderborns Finanz-Geschäftsführer Ralf Huschen zum DFL-Aufsichtsrat.

Donata Hopfen ist seit dem 1. Januar 2022 DFL-Chefin und Nachfolgerin von Christian Seifert, der von 2005 bis 2021 die Liga gesteuert hat. Hopfen hat einen Vertrag bis Ende des Jahres 2024. Sie ist auch Vizepräsidentin des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Über die angebliche Unzufriedenheit mit Hopfen sagte Bobic. „Das sind Themen, die kann ich nicht öffentlich besprechen. Das darf ich auch nicht öffentlich besprechen.“


4. Dezember, 14.47 Uhr: Mehrere Interessenten für Meunier?

Mit der belgischen Nationalmannschaft hat Thomas Meunier bei der Weltmeisterschaft in Katar eine große Enttäuschung erlebt – nach der Vorrunde war Schluss für die Red Devils. Ab dem 2. Januar nimmt der 31-Jährige die Arbeit bei Borussia Dortmund wieder auf. Derweil gibt es neue Gerücht um die sportliche Zukunft des Rechtsverteidigers. Wie die „Mundo Deportivo“ berichtet, sollen neben dem FC Barcelona weitere Klubs – unter anderem der AC Mailand, Juventus Turin und Manchester United – ein Auge auf Meunier geworfen haben. Er steht beim BVB noch bis 2024 unter Vertrag.


3. Dezember, 17.56 Uhr: US-Boys und Reyna sind bei der WM raus

Mit einer über weite Strecken souveränen Leistung sind die Niederlande als erstes Team ins Viertelfinale der Fußball-WM in Katar eingezogen. Die Elftal von Trainer Louis van Gaal besiegte die USA am Samstag im Achtelfinale mit 3:1 (2:0). Memphis Depay (10. Minute) und Daley Blind (45.+1) schossen die Europäer im Chalifa International Stadion in der ersten Halbzeit in Führung. Nach dem Treffer von Haji Wright (76.) rannten die US-Amerikaner, bei denen der Dortmunder Giovanni Reyna nach der Pause ins Spiel kam, vor 44 846 Zuschauern und Zuschauerinnen in Al-Rajjan kurze Zeit an, kamen aber nicht zum Ausgleich. Denzel Dumfries (81.), der die ersten beiden Treffer der Elftal vorbereitet hatte, entschied das Spiel.


2. Dezember, 21.59 Uhr: „Entscheidung für die Familie“ – Addo hört als Ghana-Trainer auf

Otto Addo ist nach dem WM-Aus nicht mehr Nationaltrainer Ghanas. „Es war klar, dass ich nach der WM aufhöre. Meine Familie und ich sehen unsere Zukunft in Deutschland. Ich mag meine Rolle in Dortmund. Selbst wenn wir Weltmeister geworden wären, wäre es das Ende gewesen. Das ist eine Entscheidung für die Familie“, sagte der 47-Jährige am Freitag. Ghana war als Zweiter der Gruppe H in das dritte Spiel gegangen, aber durch ein 0:2 gegen Uruguay ausgeschieden. Addo steht noch immer beim BVB im Nachwuchsbereich unter Vertrag. Mit Genehmigung des Clubs übernahm Addo Anfang des Jahres als Nationaltrainer Ghanas und führte das Team gegen Nigeria zur WM-Endrunde. Dadurch verlängerte sich Addos Engagement. Der Plan war immer, dass der gebürtige Hamburger zum BVB zurückkehrt. Zuletzt waren allerdings Gerüchte aufgekommen, Addo könnte bei entsprechendem Erfolg länger in Ghana bleiben.


2. Dezember, 21.55 Uhr: Kobel zieht mit der Schweiz ins WM-Achtelfinale ein

Die Schweiz ist zum dritten Mal nacheinander ins Achtelfinale einer Fußball-WM eingezogen, Serbien erneut weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Eidgenossen besiegten das Team von Coach Dragan Stojkovic zum Abschluss der Gruppenphase am Freitag in einer höchst unterhaltsamen Partie mit 3:2 (2:2). Xherdan Shaqiri (20. Minute), Breel Embolo (44.) und Remo Freuler (48.) trafen vor 41 378 Zuschauern für die Schweiz, die in der K.o.-Phase nun auf Portugal trifft. Die Tore der Serben erzielten Aleksandar Mitrovic (26.) und Dusan Vlahovic (35.). BVB-Schlussmann Gregor Kobel stand statt des erkrankten Yann Sommer im Tor der Schweiz.





2. Dezember, 18.23 Uhr: Ghana scheidet mit BVB-Toptalente-Trainer Otto Addo aus

Nach Gruppensieger Portugal um Superstar Ronaldo hat auch Südkorea bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar das Ticket für das Achtelfinale gelöst. Die Asiaten gewannen am Freitag das Duell gegen den Europameister von 2016 mit 2:1 (1:1) und sicherten sich damit in der Gruppe H Rang zwei vor dem punktgleichen Rivalen Uruguay (beide 4), der sich gegen Ghana mit dem BVB-Talente-Trainer Otto Oddo als Coach mit 2:0 (2:0) durchsetzte. Bei gleicher Tordifferenz gaben die mehr geschossenen Tore den Ausschlag für Südkorea. Vor 44.097 Zuschauern in Al-Rajjan brachte Ricardo Horta die bereits zuvor für die K.o.-Phase qualifizierten Portugiesen um Superstar Cristiano Ronaldo in der 5. Minute in Führung. Young-Gwon Kim (27.) und Hee-Chan Hwang (90.+2) drehten aber die Partie für den Außenseiter, der bei der WM 2018 die deutsche Mannschaft ausgeschaltet hatte. Für den zweimaligen Weltmeister Uruguay reichte der Doppelpack von Giorgian de Arrascaeta (26./32.) vor 43.443 Zuschauern in Al-Wakra letztlich nicht zum Weiterkommen.


2. Dezember, 13.03 Uhr: DFB-Präsident Neuendorf will BVB-Boss Watzke „eng einbinden“

DFB-Präsident Bernd Neuendorf will bei der Aufarbeitung des deutschen WM-Scheiterns in Katar Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in dessen Funktion als Verbands-Vizepräsident eng einbinden. Der 61 Jahre alte Neuendorf wird in der kommenden Woche gemeinsam mit Watzke (63) Gespräche mit Bundestrainer Hansi Flick und Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff führen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag kurz vor einem angekündigten Statement von Neuendorf am Flughafen in Doha. In welcher Konstellation und an welchem Tag die Beratungen geführt werden, war noch unklar. Watzke ist auch Aufsichtsratschef der Deutschen Fußball Liga.


1. Dezember, 18.15 Uhr: Bitteres Aus für Meunier und Hazard

Vize-Weltmeister Kroatien hat sich ins Achtelfinale der WM in Katar gezittert. Mit einem 0:0 gegen Belgien schaffte es das Team um Topstar Luka Modric am Donnerstag in Al-Rajjan als Zweiter der Gruppe F in die K.o.-Runde. Die als Turnier-Mitfavorit gehandelten Belgier, bei denen die BVB-Spieler Thomas Meunier (Startelf) und Thorgan Hazard (eingewechselt) zum Einsatz kamen, sind durch die Nullnummer bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Den Gruppensieg sicherte sich Marokko durch ein 2:1 (2:1) gegen die Kanadier, die schon vorher keine Chance mehr auf ein Weiterkommen hatten.

Für Marokko hatten Hakim Ziyech (4. Minute) und Youssef En-Nesyri (23.) mit ihren Treffern in Doha den Weg zum Sieg gegen Kanada geebnet. Ein Eigentor von Nayef Aguerd (40.) machte die Partie noch einmal spannend. Im vermeintlichen Gruppen-Gipfel stemmten sich die Belgier erst nach der Pause gegen das drohende Aus, ließen aber selbst beste Chancen ungenutzt. Am Ende brachten die Kroaten das Remis mit viel Glück über die Zeit, das ihnen zum Einzug ins Achtelfinale genügte. 2018 war das Modric-Team erst im Endspiel von Frankreich gestoppt worden.


1. Dezember, 12.51 Uhr: BVB soll sich mit Wolfsburgs Marmoush beschäftigen

Im Sommer läuft der Vertrag von Omar Marmoush beim VfL Wolfsburg aus, der Linksaußen wäre somit ablösefrei zu haben. Das soll laut Informationen der „Wolfsburger Allgemeinen“ den BVB auf den Plan gerufen haben. Doch neben Dortmund soll auch Borussia Mönchengladbach seine Fühler nach dem ägyptischen Nationalspieler ausgestreckt haben. Ob der 23-Jährige den VfL verlässt, ist derweil noch offen: „Wir führen Gespräche. Wir sind in einem guten Austausch. Wir sind entspannte und nette Menschen und machen da keinen Druck. Gleichwohl wollen wir nicht, dass das eine ewige Nummer wird. Wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Dann werden wir eine Entscheidung treffen für den Winter und den Sommer“, erklärte Sportchef Jörg Schmadtke.