Reinier steht auf dem Rasen des Dortmunder Stadions.
Verlässt den BVB nach zwei enttäuschenden Jahren: Reinier (M.). © imago / RHR-Foto
Borussia Dortmund

BVB-Spielerzeugnis: Reinier – das Ende eines großen Missverständnisses

Mit großen Hoffnungen war Reinier im Sommer 2020 zu Borussia Dortmund gewechselt. Doch das BVB-Leihgeschäft entpuppte sich als großes und teures Missverständnis. Unser Spielerzeugnis.

Hinter Borussia Dortmund liegt eine äußerst durchwachsene Saison. Während in der Bundesliga das Soll mit Rang zwei erreicht wurde, erlebten die Schwarzgelben in den Pokalwettbewerben kompletten Schiffbruch. Eine Woche nach Saisonende wurde die Zusammenarbeit mit Trainer Marco Rose vorzeitig beendet. In unserem Spielerzeugnis blicken wir zurück auf turbulente Monate. Heute im Fokus: Reinier.


So lief die BVB-Saison 21/22 für Reinier:
Wie schon in seinem ersten Jahr bei Borussia Dortmund war auch die abgelaufene Saison für den 20-Jährigen eine herbe Enttäuschung. „Er muss sich in jedem Training und auf hohem Niveau in der Bundesliga und der Champions League zeigen und sich nachhaltig im Training anbieten, jeden Tag wieder, über Wochen“, hatte BVB-Trainer Marco Rose zu Saisonbeginn gefordert. Der Ertrag blieb aus. Trotz eines privaten Physiotherapeuten, trotz individueller Taktikschulungen und trotz Ehrgeiz und Disziplin im Training fehlte schlichtweg das Durchsetzungsvermögen.

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Redakteur
Cedric Gebhardt, Jahrgang 1985, hat Germanistik und Politikwissenschaft an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Lebt aber lieber nach dem Motto: „Probieren geht über Studieren.“ Interessiert sich für Sport – und insbesondere die Menschen, die ihn betreiben. Liebt Wortspiele über alles und kann mit Worten definitiv besser jonglieren als mit dem Ball. Schickt deshalb gerne humorige Steilpässe in die Spitze.
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