Borussia Dortmund

Moukoko und Knauff: Zwei BVB-Profis im Kader der Youth League

Borussia Dortmund hat für die am Mittwoch beginnende Uefa Youth League 36 Spieler gemeldet. Mit Ansgar Knauff und Youssoufa Moukoko auch zwei aus dem BVB-Profikader - und einige aus der U23.
© imago images/Team 2

Als Borussia Dortmund am Samstag in Leverkusen einem 2:3-Rückstand hinterherlief, setzte Trainer Marco Rose bei der Aufholjagd auf Donyell Malen. 25 Minuten bekam der Neuzugang aus Eindhoven, einem anderen Stürmer auf der BVB-Bank blieb hingegen nur die Zuschauerrolle.

Youssoufa Moukoko bislang kaum gefragt bei den BVB-Profis

Youssoufa Moukoko ist im BVB-Trikot in dieser Saison noch nicht so richtig zum Zug gekommen. Drei Minuten spielte er gegen Frankfurt, elf in Freiburg, sechs gegen Hoffenheim, dazu fünf beim Pokalsieg in Wehen-Wiesbaden. Das BVB-Supertalent hatte bis hierhin kaum Gelegenheit, sich im Wettbewerb auszuzeichnen, nur im Supercup kam der 16-Jährige als zweite Spitze neben Erling Haaland zu einem Startelf-Einsatz und mit 58 Minuten Spielzeit zu einem längeren Auftritt. Praxis holte sich Moukoko vor allem in der U21-Nationalmannschaft, für die er Anfang September debütierte und in zwei Einsätzen über 163 Minuten gleich mal drei Treffer erzielte.

Weil junge Spieler wie Moukoko regelmäßig Praxis benötigen, hat der BVB ihn und auch Ansgar Knauff auch für die am Mittwoch beginnende „Youth League“ gemeldet. Den Wettbewerb für U19-Mannschaften hat die Uefa 2013 ins Leben gerufen, teilnahmeberechtigt sind die 32 ältesten Nachwuchs-Teams der für die Gruppenphase der Champions League qualifizierten Mannschaften.

Neben den zwei BVB-Profis auch fünf Spieler aus der U23 im Kader

Auf der 36 Spieler umfassenden Liste tauchen zudem auch noch fünf ebenfalls spielberechtigte Kaderspieler der Dortmunder U23 auf. Dies sind Torhüter Leon Klußmann, Verteidiger Albin Thaqi sowie die Mittelfeldspieler Maik Amedick, Kamal Bafounta und Abdoulaye Kamara.

Neben der Aussicht auf regelmäßige Wettkampfpraxis auf hohem Niveau unterstreicht die Meldung der schon erfahreneren Akteure auch die Ambitionen der Borussia in diesem Wettbewerb. Jahrelang eher stiefmütterlich behandelt, hat im Klub mittlerweile ein Umdenken stattgefunden. „Unsere Einstellung hat sich geändert“, sagt Jugendchef Lars Ricken. Der Direktor des Nachwuchs-Leistungszentrums setzt vor allem auf Weiterentwicklungs-Effekte durch Vergleiche mit gleichaltrigen Spielern, die aus den Nachwuchs-Akademien der renommiertesten Klubs stammen. „Für unsere Jungs ist das die Gelegenheit, sich mit den besten Teams zu messen.“

Die Youth League beginnt für die BVB-U19 am Mittwoch um 13 Uhr in Istanbul, gespielt wird immer am Nachmittag des Champions-League-Termins der Profis. Weitere Gruppengegner der Dortmunder sind demnach Sporting Lissabon und Ajax Amsterdam.