Beißt sich durch: BVB-Youngster Jude Bellingham. © imago / Revierfoto
Meinung

Respekt für diesen BVB – aber auf Dauer wird das nicht gutgehen

Der BVB-Rumpfkader gewinnt acht der ersten zehn Bundesliga-Spiele. Anfangs mit Hurra-Fußball, inzwischen machen Kampf und individuelle Klasse den Unterschied. Das wird nicht mehr lange gutgehen.

Trotz der langen Abstinenz hat das Dortmunder Fußball-Publikum nicht sein feines Gespür verloren. Nach 90 Minuten gegen den 1. FC Köln, in denen der BVB fast nur in der entscheidenden Statistik – Tore! – führte und vom Gast über weite Strecken dominiert wurde, verabschiedeten die Fans ihre Lieblinge mit ausgiebigem Applaus auf allen Tribünen. Eigentlich sind die Ansprüche der Zuschauer und auch die von Trainer Marco Rose und seinem Team andere. An entfesseltes Pressing und Hurra-Fußball ist derzeit aber nicht zu denken. Kompromisse statt Konzepte, Kampf statt Kunst ist gefragt.

Die schwierige BVB-Personallage fordert ihren Tribut

Der BVB tritt im Herbst 2021 pragmatisch und effizient auf

Der BVB hat sich ein dickes Polster aufgebaut

Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1980, liebt Sport und lebt (meistens) sportlich. Erste journalistische Gehversuche mit 15. Einser-Diplom in Sportwissenschaft an der Universität Hamburg (2006). Heinz-Kühn-Stipendiat. Seit 2007 bei Lensing Media tätig. Seit 2012 BVB-Reporter.
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