Blindgänger

Gerüchte um angebliche Blindgänger-Sprengung

In Hagem kursieren Gerüchte, dass eine Weltkriegsbombe an der Flotowstraße gesprengt wird. Die Stadt weist das energisch zurück.
Am 6. November wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst an der Flotowstraße einen Verdachtspunkt unter die Lupe nehmen. © picture alliance/dpa

Der Hintergrund: Schon vor zwei Jahren wurde unter einer Garage an der Flotowstraße ein Verdachtspunkt ausgemacht. Anfang des letzten Jahres sollte der Kampfmittelbeseitigungsdienst der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg überprüfen, ob es sich tatsächlich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt.

„Aber dann kam Corona“, sagt Ralf Feldhaus vom Dattelner Ordnungsamt. Und das habe die ganze Zeitplanung zunichtegemacht. „Wir müssen ja immer damit rechnen, dass tatsächlich ein Blindgänger entdeckt wird und entschärft werden muss. In diesem Fall müssen wir natürlich einen Bereich evakuieren. Und das war wegen Corona und der Vorgaben an Abstände und Personenzahl nicht möglich“, erläutert Feldhaus.

Die Corona-Lage hat sich inzwischen entspannt. Deshalb wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst am 6. November den Dingen sprichwörtlich auf den Grund gehen. „Aber noch steht überhaupt nicht fest, ob wir tatsächlich was finden“, betont Feldhaus. Hinsichtlich der Gerüchte über eine angebliche Sprengung sagt der städtische Mitarbeiter, dass eine Sprengung das allerletzte Mittel der Bombenfachleute sei. Feldhaus hat kein Verständnis dafür, dass bereits im Vorfeld ohne Grund Panik verbreitet wird.

Die letzte Entschärfung, bei der Personen evakuiert werden mussten, fand übrigens am 4. September 2019 an der Marienstraße statt.

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