Politik

Lars Ehm muss den Wahlkreis gewinnen

Der Oer-Erkenschwicker geht von Listenplatz 54 in den Wahlkampf. Zu weit hinten, um über Umwege in den Bundestag einzuziehen. Bedeutet: Er muss sich gegen seine Mitbewerber durchsetzen.
Lars Ehm © K_V

Lars Ehm muss bei der Bundestagswahl am 21. September die meisten Stimmen im Wahlkreis 122 (Marl, Datteln, Haltern, Oer-Erkenschwick, Herten) holen – sonst wird es nichts mit dem Einzug in den Bundestag. Bei der Landesvertreterversammlung in Düsseldorf wurde der Oer-Erkenschwicker auf Platz 54 gewählt – aussichtslos, um auf diesem Umweg ins Parlament einzuziehen. Ehm ist Leitender Ministerialrat im NRW-Arbeitsministerium und war zuvor Erster Beigeordneter in Dorsten.

Bessere Platzierung war nicht zu erwarten

Eine bessere Platzierung war nicht zu erwarten. Unter den Kandidaten, die in den drei Recklinghäuser Wahlkreisen antreten, hat der CDU-Kreisvorsitzende Michael Breilmann den besten Platz erhalten. Er tritt im Wahlkreis 121 (Recklinghausen, Castrop-Rauxel, Waltrop) an und findet sich auf Platz 16 wieder. Auch der ist kein Freifahrtschein. Bei der Wahl 2017 zog die Reserveliste bis Platz 10, da deutlich mehr Christdemokraten ihren Wahlkreis direkt gewonnen hatten.

Ehm tritt unter anderem gegen Brian Nickholz (SPD) an. Der Marler will in die Fußstapfen des langjährigen Bundestagsabgeordneten Michael Groß treten. Im Rennen ist auch ein weiterer Oer-Erkenschwicker. Robin Conrad kandidiert für die Grünen.

Bei früheren Bundestagswahlen war für Christdemokraten in dem sozialdemokratisch geprägten Wahlkreis 122 nichts zu holen.

Der Abend in Oer-Erkenschwick

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