Feuerwehr

Lüfter kokelt in Arztpraxis

Sirenenalarm in der Mittagszeit: Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot zur Friedrich-Ebert-Straße aus. Die Alarmmeldung lautete Wohnungsbrand.
Eine Ölspur hielt die Feuerwehr am Sonntag in Marl-Sinsen auf Trab. © Mennecke, Konstantin

Die Meldung ging um 12.47 Uhr in der Leitstelle in Recklinghausen ein. Aufmerksame Anwohner hatten im Haus Friedrich-Ebert-Straße 6 neben Möbel Brauckhoff Brandgeruch wahrgenommen.

Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, drang dichter, beißender Rauch aus dem Kellergeschoss. Dort befindet sich eine Arztpraxis, die zu dem Zeitpunkt aber nicht besetzt war, wie die Feuerwehr vor Ort mitteilte.

Die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz vor, verschafften sich Zugang zur Praxis und fanden dort einen Heizlüfter vor, der kokelte und für den dichten Rauch sorgte. Die Feuerwehr brachte das Gerät ins Freie.

Einen großen Löscheinsatz gab es nicht, die Feuerwehr lüftete die Praxis. Allerdings, so die Feuerwehr, waren die Räume der Praxis stark verqualmt. Ob sie sofort wieder nutzbar ist, ist fraglich.

Die Nachbarn, die den Rauch bemerkt und die Feuerwehr alarmiert hatten, hatten in allen Wohnungen des Mehrfamilienhauses die Anwohner alarmiert, sodass beim Eintreffen der Feuerwehr niemand mehr im Haus war.

Warum der Lüfter in Betrieb war, obwohl sich niemand dort aufhielt, muss noch geklärt werden. Die Feuerwehr war mit neun Fahrzeugen und 26 Mann im Einsatz. Dieser dauerte eine gute halbe Stunde, dann ging es zurück in die Wache. Die Friedrich-Ebert-Straße war für die Zeit gesperrt.

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