Neue Coronaregeln

Gefallene Maskenpflicht: Stadt Datteln beschreitet einen Sonderweg

Die Maskenpflicht in Innenräumen ist seit einiger Zeit Geschichte. Es gibt aber auch Ausnahmen. Die Stadt Datteln geht einen anderen Weg und macht von ihrem Hausrecht Gebrauch.
Das Rathaus der Stadt Datteln.
Die Stadt Datteln macht beim Rathaus von ihrem Hausrecht Gebrauch. © Kalthoff (Archiv)

Wer einkaufen oder shoppen gehen möchte, der muss seit Anfang des Monats nicht mehr überall zwingend Mund und Nase bedecken. Die Maskenpflicht in Innenräumen ist in NRW größtenteils abgeschafft worden.

Im Rathaus der Stadt Datteln an der Genthiner Straße sieht das allerdings anders aus. Wie die Stadt Datteln auf ihrer Homepage mitteilt, bleibt das Tragen einer medizinischen oder einer FFP2-Maske in den städtischen Gebäuden Pflicht, obwohl das Land diese Pflicht aufgehoben hat. „Eine medizinische oder FFP2-Maske kann vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen“, so die Stadt.

Die Verwaltung nutzt mit dieser Regelung ihr Hausrecht. Das sei in der aktuellen Coronaschutzverordnung ausdrücklich vorgesehen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Vorherige Terminvereinbarung ist weiter nötig

Bürger, die etwas im Rathaus zu erledigen haben, sind also gut beraten, ihre Maske weiterhin griffbereit zu haben. Zudem muss ein Rathaus-Besuch nach wie vor geplant werden: „Weiterhin sind Besuche des Rathauses und anderer öffentlichen Gebäude nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich“, schreibt die Stadt Datteln weiter. Eine Ausnahme bleibt die Stadtbücherei an der Kolpingstraße. Für einen Besuch dort muss kein Termin abgemacht werden.

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