Schiffsunfall

Schiffsunfall in Dorsten: Weiter massive Einschränkungen im Verkehr

Nach einem Schiffsunfall auf dem Wesel-Datteln-Kanal in der Nacht zu Donnerstag kommt es in Dorsten weiter zu erheblichen Verkehrseinschränkungen. Einige Buslinien fahren weite Umleitungen.
Bei dem Schiffsunfall in Dorsten wurde die Kanalbrücke Borkener Straße beschädigt. Die Brücke ist stadteinwärts gesperrt.
Bei dem Schiffsunfall in Dorsten wurde die Kanalbrücke Borkener Straße beschädigt. Die Brücke ist stadteinwärts gesperrt. © Guido Bludau

Die Kanalbrücke Borkener Straße (B224) in Dorsten ist nach einem nächtlichen Schiffsunfall weiterhin einseitig gesperrt. Vom Gemeindedreieck in Richtung Innenstadt kann die beschädigte Brücke derzeit nicht passiert werden. Stadtauswärts ist die Brücke für den Verkehr freigegeben.

Kurz vor Mitternacht hatte das Schiff die Brücke gerammt. Dabei wurde das gesamte Führerhaus des mit Kohle beladenen Schiffs zerstört. Der 42-jährige Schiffsführer wurde bei dem Unfall laut Polizeiangaben verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Busse fahren weite Umleitungen

Die Buslinien 208, 274, 276, 278 sowie der SB 26 fahren weitläufige Umleitungen über die Marler Straße, um den ZOB in Dorsten anzusteuern. Die Haltestellen Paul-Spiegel-Berufskolleg, Gemeindedreieck, Lippetor und Recklinghäuser Tor können aktuell nicht angesteuert werden. Man rechne mit „erheblichen Verspätungen“, sagte ein Sprecher.

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So ist die Lage am Kanal am Tag nach dem Unfall

Statiker prüfen derzeit die Schäden an der Brücke. Möglicherweise kann der Verkehr auf der freien Fahrbahn einspurig in beide Fahrtrichtungen wieder freigegeben werden. Diese Option wird unter anderem geprüft. Die Unfallstelle kann über Hervester Straße und B225, die A 31 oder die Buerer Straße umfahren werden.

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