Amateursport

Neue Corona-Schutzverordnung in NRW: Ungeimpfte vom Amateursport ausgeschlossen

Die Corona-Zahlen steigen weiter rapide an. Ab Mittwoch gilt daher die neue Corona-Schutzverordnung in Nordrhein-Westfalen. Die neuen Regelungen betreffen auch den kompletten Amateursport.
Ab Mittwoch greift in Nordrhein-Westfalen die 2G-Regel im Amateursport. © picture alliance/dpa

Die Corona-Pandemie wütet weiter, die Zahlen der Todesopfer und der Infektionen steigen täglich auf neue Höchstwerte. Die Politik hat daher Maßnahmen ergriffen. In Nordrhein-Westfalen gilt ab Mittwoch, 24. November, eine neue Corona-Schutzverordnung. Die betrifft auch den Amateursport.

Die neue Corona-Schutzverordnung und die damit einhergehende 2G-Regel greift ab Mittwoch 0 Uhr. Dann fällt – unabhängig von der Hospitalisierungsrate in Nordrhein-Westfalen – der gesamte Freizeitbereich unter die 2G-Regelung. Das heißt konkret: Nur Menschen, die entweder geimpft oder genesen sind, sind nicht vom Freizeitbereich ausgeschlossen. Ein negatives Corona-Testergebnis reicht hingegen ab Mittwoch nicht mehr, um weiterhin im Freizeitbereich aktiv sein zu dürfen.

Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister des Landes NRW, teilte am Dienstagnachmittag auf einer Pressekonferenz mit, dass auch der Amateursport unter diese Regelung falle. Doch nicht nur Zuschauerinnen und Zuschauer müssen bei künftigen Sportveranstaltungen – egal ob in der Halle oder im Freiluftsport – genesen oder geimpft sein. „Auch die Amateursportler sind damit gemeint“, sagte Laumann während der Pressekonferenz.

Das heißt, dass ab Mittwoch jeder Sporttreibende in NRW geimpft oder genesen sein muss, wenn er mit seinem Team trainieren oder spielen will. Fehlt dieser Status, dann sind Sportlerinnen und Sportler erst einmal vom Spiel- und Trainingsbetrieb ausgeschlossen. Die Regelung gilt für Personen ab 16 Jahren. Kinder bis einschließlich 15 Jahren werden regelmäßig im Schulbetrieb getestet.