Schwerpunkteinsatz

„Cola im Gesicht“ – kuriose Ausreden bei Corona-Kontrollen in Dortmund

Polizei, Ordnungsamt und DSW21 haben am Montag in Dortmund Corona-Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden über 200 Verstöße festgestellt. Begründet wurden diese mit teils kuriosen Ausreden.
Polizei, Ordnungsamt und DSW21 waren am Montag in Dortmund bei Corona-Kontrollen im Einsatz. © Felix Guth

Bei einer Schwerpunktkontrolle waren Polizei, Ordnungsamt und DSW21 am Montag (29.11.) gemeinsam in Dortmunds City und an den Bahnhaltestellen Kampstraße und Reinoldikirche im Einsatz. In einer Pressemitteilung heißt es, dass 2204 Menschen kontrolliert worden seien.

Ingesamt seien dabei 203 Verstöße festgestellt worden, ob gegen die 3G-Regel im ÖPNV, die 2G-Regel auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt oder die Maskenpflicht auf dem Westenhellweg. Die Polizei habe 16 Platzverweise ausgesprochen.

Auch wenn die große Mehrheit der Fahrgäste im ÖPNV und der Innenstadt-Besucher den Infektionsschutz ernst nehmen würden, sei vor allem auf dem Westenhellweg auch deutlich geworden, dass immer noch zu viele Passanten den Infektionsschutz ignorieren würden, heißt es.

Verschiedene Ausreden

Dabei habe die Polizei unterschiedliche Ausreden für das Fehlen einer Maske gehört: „Habe ich nicht gewusst“, „Ich rauche doch“, „Ich muss telefonieren“, „Ich musste meine Face-ID löschen“, „Ich habe Cola im Gesicht“ – nur einige Beispiele, die die Polizei im dichten Gedränge als Begründung für das Weglassen der Maske gehört habe.

Dabei können Verstöße gegen geltende Regeln teuer werden: Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, muss 150 Euro zahlen. Wer der 3G-Pflicht im ÖPNV bzw. der 2G-Pflicht auf dem Weihnachtsmarkt nicht nachkommt, sogar 250 Euro.

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