Strecke in Dortmund

Regionalbahn kollidiert mit Gullydeckel auf Gleisen – Notbremsung

Schreckmoment auf einer Bahnstrecke in Dortmund: Eine Regionalbahn ist am Mittwoch mit einem auf den Gleisen abgelegten Gullydeckel kollidiert. Der Vorfall hatte Konsequenzen für den Zug.
Eine Regionalbahn musste in Dortmund eine Notbremsung hinlegen. © Kevin Kindel (Symbolfoto)

Unbekannte haben am späten Mittwochnachmittag (10.11.) für die Notbremsung einer Regionalbahn der Linie 51 zwischen Kirchderne und Dortmund-Hauptbahnhof gesorgt. Sie hatten nahe der Rüschebrinkstraße einen Gullydeckel auf den Gleisen abgelegt.

Der Lokführer der Bahn alarmierte gegen 17.30 Uhr die Bundespolizei. Sein Zug sei kurz zuvor mit hoher Geschwindigkeit mit einem Gegenstand im Gleisbereich kollidiert. Daraufhin habe er eine Schnellbremsung eingeleitet.

Gullydeckel-Trümmer über 100 Meter verstreut

„Vor Ort stellten die Bundespolizisten die Trümmer des Betondeckels fest, welche im Gleisbett auf einer Länge von circa 100 Meter verstreut waren“, schreibt die Bundespolizei in einer Pressemitteilung am Donnerstag. „Durch das zügige Entfernen der Betonteile, konnten Verspätungen weiterer Züge verhindert werden.“

Für die betroffene Regionalbahn ging es hingegen nicht weiter, so die Bundespolizei: „Der Zug war nicht mehr einsatzfähig und wurde in den nächstgelegenen Bahnhof gefahren.“ Wie hoch der Schaden durch die Kollision ist, wurde am Donnerstag nicht bekannt.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

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