Meinung

Die schrille Kodi-Werbung muss weg – im Sinne der Halterner Innenstadt

Die Außendarstellung von Kodi ist grell. Ein echter Hingucker - aber im negativen Sinne. Sie passt nicht in die Halterner Innenstadt. Die Stadt muss auf jeden Fall durchgreifen.
Schrill und billig - die Außendarstellung von Kodi sorgt für Ärger. © Benjamin Glöckner

Die Meinungen bei Facebook gehen auseinander, was die Werbung am Volksbank-Gebäude angeht. Die einen verstehen die ganze Aufregung nicht: „.Erst schreit jeder, dass Kodi fehlt und jetzt meckert Ihr über Sachen, die alle wussten.“ Oder: „Die CI (Corporate Identity/Erscheinungsbild, Anm. d. Red.) war doch von Anfang an bekannt und dass da nix dezentes und stilvolles kommt ist doch klar. Kodi kommuniziert ein günstiges Konzept und das spiegelt natürlich berechtigterweise auch die Gestaltung wider.“

„Eingang zur Stadt echt verschandelt“

Andere sehen das komplett anders: „Man kann Reklame auch dezent gestalten“, meint ein Facebook-Nutzer. Ein anderer findet: „Sieht einfach nur doof und kitschig aus. Es passt überhaupt nicht in das Stadtbild von Haltern.“ Oder: „Damit hat Haltern sich den Eingang zur Stadt echt verschandelt.“

Und das stimmt. Der Blick von außen auf die Innenstadt wirkt nicht mehr wertig, sondern billig im Sinne von minderwertig. Und das ist genau das, was Haltern nicht ist. Wir haben im großen Umkreis einen einmaligen Stadtkern mit vielen inhabergeführten Geschäften. Sie machen den Charme und den Ruf der Stadt in der ganzen Region aus. Daher wird es höchste Zeit, dass die Stadt durchgreift und auf die Einhaltung der Gestaltungssatzung pocht. Alles andere wird Haltern nicht gerecht.

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