Meinung

Liebe Hundebesitzer, haltet Eure Tiere vom Silbersee-Strand fern!

Der Hundebesuch am Silbersee II in Haltern hat überhand genommen und mit ihm auch der Kot der Tiere am Strand. Wie rücksichtslos kann man sich als Hundebesitzer eigentlich verhalten?
Das Häufchen seines Hundes mitzunehmen, gehört eigentlich zum guten Ton. © picture alliance/dpa

Freilaufende Hunde, die Zugvögel auf der Durchreise aufschrecken und ihre Ausscheidungen im feinen Sand des Silbersees hinterlassen, sind der Betreibergesellschaft schon seit langem ein Dorn im Auge. Doch jetzt hat der Ansturm der Leute, die ihre Tiere dort ausführen, stark zugenommen.

Und darunter sind wohl auch einige, die den Hundekot nicht mitnehmen und sich nicht darum scheren, wo der Hund sein Häufchen macht. Im Sand ist es besonders tückisch, denn dort zersetzt sich der Kot nicht. Der nächste Besucher, der im Sommer am Strand liegt, wird sich nicht freuen. Gesundheitsgefährdend ist es dann, wenn Kinder in diesem Sand spielen und ihre Hände anschließend in den Mund stecken.

Ich muss sagen, das macht mich wütend. Ich habe selbst einen Hund und mache seine Hinterlassenschaften immer weg. Das ist kein Aufwand, ich möchte selbst nicht in die Häufchen treten, die andere liegenlassen. Egal, ob auf dem Bürgersteig oder Waldweg. Klar ist es lästig, die stinkende Tüte mit zum nächsten, oft weit entfernten Mülleimer zu tragen. Das Argument, im Freilauf sehe man doch nicht immer, wo der Hund hinmacht, zählt für mich nicht. Man kann ihn auch im Freilauf im Auge behalten.

Am meisten ärgert mich aber, dass eine Minderheit der rücksichtslosen Hundebesitzer die Möglichkeiten aller einschränkt. Und sich offenbar keine Gedanken über die Folgen ihres Handelns macht.

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