Drei Verletzte

Schwerer Verkehrsunfall – Bundesstraße 58 in Lippramsdorf lange gesperrt

Nach einem schweren Verkehrsunfall war die Bundesstraße 58 in Lippramsdorf zwischen Lembecker Kreuz und Hof Hawig komplett gesperrt. Nach Auskunft der Polizeit gab es drei Verletzte.
Rettungskräfte aus Haltern und Marl sind bei dem Unfall auf der Bundesstraße 58 im Einsatz. © Guido Bludau

Ein schwerer Verkehrsunfall sorgte auf der Bundesstraße 58 in Haltern-Lippramsdorf für einen kilometerlangen Stau. Gegen 16 Uhr kollidierten auf dem Abschnitt zwischen Hof Hawig und Lembecker Kreuz drei Fahrzeuge.

Eines der beteiligten Fahrzeuge ist ein Totalschaden. © Bludau

Alle drei Wagen waren Richtung Wulfen unterwegs. Nach den polizeilichen Ermittlungen stellt sich das Geschehen so dar: Kurz vor der Ampel am Lembecker Kreuz kam es zu einem Rückstau, ein Pkw-Fahrer (18) aus Marl bemerkte das wahrscheinlich zu spät. Beim Bremsversuch brach sein Wagen nach links aus.

Dabei erfasste er den vor ihm an der Ampel haltenden Pkw, gesteuert von einer 53-jährigen Dorstenerin. Dieser wiederum schob sich auf seinen Vordermann (Pkw mit Anhänger) – auch er ein Dorstener (34). Nach einer ersten Auskunft der Polizei erlitten dabei drei Personen Verletzungen: Der 18-jährige Marler, seine 17-jährige Beifahrerin und die Dorstenerin. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Lange Staus in Richtung Haltern und Dorsten

Vor Ort waren Einsatzkräfte der Hauptwache Haltern sowie der Löscheinheit Lippramsdorf, Rettungssanitäter aus Haltern und Marl, Notärzte aus Dorsten und Haltern sowie mehrere Polizeibeamte.

Viele Einsatzkräfte waren vor Ort, um die Situation nach dem schweren Unfall zu managen und sich um die Verletzten zu kümmern.
Viele Einsatzkräfte waren vor Ort, um die Situation nach dem schweren Unfall zu managen und sich um die Verletzten zu kümmern. © Bludau

Die Sperrung der Bundesstraße dauerte bis kurz vor 17.30 Uhr. Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 16.500 Euro. Während der Versorgung der Verletzten und Unfallaufnahme bildeten sich in beiden Fahrtrichtungen lange Staus. Pkw-Fahrer versuchten, zu wenden.

Vor allem Traktoren und Lkw sind gefangen im Stau. © Bludau

Lkw und Traktoren aber stecken fest und mussten sich in Geduld üben.

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