Walzenwehr

Trotz der Munitionsfunde: Arbeiten am Halterner Walzenwehr liegen im Plan

Die Sanierungsarbeiten am Halterner Walzenwehr gehen planmäßig weiter. Sie wurden durch Munitionsfunde nur kurz beeinträchtigt.
Das Halterner Walzenwehr bleibt zunächst noch eingerüstet.
Das Halterner Walzenwehr bleibt zunächst noch eingerüstet. © Jürgen Wolter

In der Nähe der Steverbrücke am Walzenwehr des Halterner Stausees wurden Ende November bei Bohrungsarbeiten kleine Granaten und Patronenhülsen aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Das Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg sicherte die Funde. Die Fundstelle blieb abgesperrt, weil die Stelle in Kürze noch einmal untersucht wird.

Die Sanierungsarbeiten am Halterner Walzenwehr seien aber dadurch nicht nachhaltig verzögert worden, teilt André Ziegert, Pressesprecher der Gelsenwasser AG, auf Anfrage mit.

Die Stahlbauteile des 1930 in Betrieb genommen Wehres waren bereit 2014 überarbeitet worden. Zurzeit erfolgt eine umfangreiche Oberflächensanierung der Beton- und Mauerwerksteile des massiven Wasserbauwerks. Für die Umsetzung der Arbeiten werden die Flügelwände und Gebäude eingerüstet und die direkt am Bauwerk liegenden Freiflächen zur Baustelleneinrichtung genutzt.

Die Arbeiten sind auf einer Seite abgeschlossen, zurzeit wird die andere Seite des Walzenwehres geprüft. Wenn noch weitere Arbeiten notwendig sind, werden sie im kommenden Jahr fortgesetzt. Das Wehr bleibt deshalb weiterhin eingerüstet, teilt die Gelsenwasser AG mit. Über das Wehr fließt das Wasser, das nicht für die Trinkwassergewinnung genutzt wird, aus dem Nordbecken der Talsperre in die untere Stever.

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