Ruhrfestspiele auf der Halde Hoheward

Kunstprojekt: Amal ruft zur Mitmenschlichkeit auf

Zu einem grenzüberschreitenden Kunstprojekt mit Mitmach-Aktionen laden die Ruhrfestspiele am Sonntag, 3. Oktober, auf die Halde Hoheward ein. Riesenpuppe Amal hat eine wichtige Botschaft.
Stattliche dreieinhalb Meter groß ist das Flüchtlingsmädchen Amal, das am 3. Oktober auf die Halde Hoheward kommt. © Ruhrfestspiele

Wer für Sonntag (3. Oktober) einen Ausflug auf die Halde Hoheward geplant hat, wird sie schon von Weitem sehen: Stolze dreieinhalb Meter groß ist das Flüchtlingsmädchen Amal. Die Riesenpuppe der renommierten Handspring Puppet Company macht auf ihrem Weg von Syrien durch acht Länder auf der Grenze zwischen Recklinghausen und Herten Station. „The Walk“ heißt das internationale Kunstprojekt, das auf die Flüchtlingskrise aufmerksam macht und zu Mitmenschlichkeit aufruft. Im Fokus stehen besonders die Kinder, die weltweit auf der Flucht sind, oftmals getrennt von ihren Eltern.

Kinder können Steine der Hoffnung bemalen

Die Ruhrfestspiele bereiten Amal auf der Halde eine Bühne und laden alle Interessierten ein, dabei zu sein. Lokale Schulen, Vereine, Initiativen und Menschenrechtsorganisationen begrüßen Amal mit einem bunten Programm und verschiedenen thematischen Mitmach-Aktionen rund um die Sonnenuhr.

Bevor das Flüchtlingsmädchen um 15 Uhr an der Himmelsleiter ankommt, können die kleinen Besucher ab 14 Uhr einen eigenen Beitrag für die Begrüßungszeremonie basteln, die bis 16 Uhr dauert. Ein Sternenbild aus bemalten Steinen weist dem Gast aus Syrien den Weg und wird als Zeichen der Hoffnung auch weiterhin auf der Halde Hoheward zu sehen sein.

Der Abend in Oer-Erkenschwick

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