Der Reichspogromnacht und der jüdischen Familie Simmenauer wurde im November 2019 mit einem Rundgang in Herten-Mitte gedacht. An einem Straßenschild, das an die jüdische Kaufmannsfamilie erinnert, befestigte Stadtarchivarin Kirsten Noetzel seinerzeit ein provisorisches Schild, das die Hintergründe erklärt. © Carola Wagner
Gedenken an die Nazi-Greuel

Straßenschilder mit Erklärung – damit man die Mahnung auch versteht

An die Opfer der Hitler-Diktatur erinnern Straßen wie der Simmenauerweg. Damit die Geschichten, die dahinter stehen, im Gedächtnis bleiben, werden jetzt Infotafeln installiert.

Es hat zwei Jahre gedauert, ehe das Vorhaben in die Tat umgesetzt wurde: Im November 2019 gab es zum Gedenken an die Reichspogromnacht einen Rundgang, der dem Verlauf des Simmenauerwegs in einer Wohnsiedlung nahe der Hertener Innenstadt folgte. Dabei wurden Stationen des Lebens der verfolgten Kaufleute Simmenauer nachgezeichnet. Die Bilder dazu stammten aus dem Atelier des Hertener Malers Adnan Kassim.

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Redakteurin Hertener Allgemeine

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