Meinung

Trotz berechtigter Kritik – die Freude sollte überwiegen

Herten und der Kreis Recklinghausen brauchen mehr Leuchtturmprojekte wie den AktivLinearPark an der Halde Hoheward, meint HA-Redakteur Oliver Prause.
Oliver Prause, Redakteur Hertener Allgemeine
Oliver Prause, Redakteur Hertener Allgemeine © Rag Montan Immobilien

Ein Kommentar zum Artikel „Baubeginn für den AktivLinearPark: Sechs Jahre Planung für 1,5 Kilometer“.

Ein fast schon in Vergessenheit geratenes Projekt zwischen Herten und Recklinghausen wird nun doch realisiert. Das ist ein Grund zum Feiern. Dennoch war der Weg zum AktivLinearPark ein steiniger – und das nicht nur wegen des vielen Schotters auf dem Teilstück der ehemaligen Zechenbahntrasse, das zum Erlebnispfad für Ausflügler, Sportler, Kita-Kinder und Schüler umgebaut wird.

Über sechs Jahre Planungsphase waren nötig, ehe der Umbau der rund 1,5 Kilometer in Angriff genommen wird. In anderen Regionen wäre das ein Armutszeugnis für alle Verantwortlichen. Im nicht erst seit der Corona-Krise arg gebeutelten Kreis Recklinghausen sollte man einfach froh sein, dass endlich wieder etwas für Infrastruktur, Tourismus und Naherholungswert getan wird.

Daumen drücken, dass nun alles klappt

Kritik am Planungsmanagement ist sicher berechtigt. Trotzdem ist es müßig, darüber zu streiten, ob die Verzögerung beim Baubeginn nun drei oder, wie der RVR behauptet, nur ein Jahr betragen hat – solange der grob avisierte Fertigstellungstermin Ende 2022 gehalten werden kann. Dafür sollten wir alle die Daumen drücken. Denn unsere Region braucht Leuchtturmprojekte wie den AktivLinearPark dringender denn je.

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