Pandemie

Immer weniger Corona-Impfungen: Der Kreis Recklinghausen zieht Konsequenzen

Ab Juli gibt es im Kreis Recklinghausen nur noch zwei kommunale Impfstellen, die dritte wird aufgegeben. Aber das muss nicht das letzte Wort sein.
Die Tage des kommunalen Impfzentrums in Dorsten sind gezählt. © Stefan Diebäcker

Nur 249 Corona-Impfungen haben in den zurückliegenden zwei Wochen in den drei kommunalen Impfstellen im Kreis Recklinghausen stattgefunden. Wegen der geringen und rückläufigen Nachfrage soll das Angebot weiter eingeschränkt werden, teilte die Kreisverwaltung Recklinghausen mit.

Die Impfstelle Dorsten öffnet am 29. Juni zum letzten Mal

Es trifft die Impfstelle Dorsten (Altstadttreff am Bahnhof). Die wird am Mittwoch, 29. Juni, letztmalig ihre Türen für alle Impfwilligen öffnen (15 bis 18 Uhr). „Wir haben entschieden, das Angebot auf zwei Standorte zu konzentrieren, um Ressourcen zu schonen und möglichst wenig Impfstoff ungenutzt verwerfen zu müssen“, sagt Patrick Hundt, Leiter der Impfkoordination des Kreises Recklinghausen. Die Erfahrung zeige auch, dass sich mittlerweile viele Bürgerinnen und Bürger wegen der Corona-Schutzimpfung – wie bei allen anderen wichtigen Impfungen auch – an ihren Hausarzt wenden. „Sollte allerdings der Bedarf an Impfungen wieder steigen, kann das Impfangebot in Dorsten kurzfristig wieder eingerichtet werden“, so Hundt.

Zwei kommunale Impfstellen, an denen Impfungen gegen das Corona-Virus angeboten werden, bleiben geöffnet: Freitags wird von 15 bis 19 Uhr in Castrop-Rauxel beim DRK an der Neptunstraße 10 geimpft, samstags von 14 bis 18 Uhr in Recklinghausen beim DRK-Kreisverband an der Kölner Straße 20.

Drei Impfstoffe stehen zur Auswahl

An allen kommunalen Impfstellen werden Impfungen mit den Impfstoffen von Biontech, Moderna und Novavax sowie Kinderimpfungen angeboten. Terminvereinbarungen seien nicht erforderlich.

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