Kunstprojekt

Interaktive Performance im Atelierhaus

Eine Naturdokumentation ist es nicht. Und hier sind auch keine Vogelexperten am Werk. Vielmehr geht es um ein interaktives Kunst-Projekt, wenn sich am Sonntag, 12. September, im Recklinghäuser Atelierhaus an der Königstraße 49a der Vorhang zu „Nachtigall verborgen im Gras“ hebt.
Wirkt mit bei der Performance im Recklinghäuser Atelierhaus: die Klarinettistin Katharina Bohlen. © SYSTEM

Die Performance, die jeweils um 14 Uhr, 14.30 Uhr, 15 Uhr, 15.30 Uhr und um 16 Uhr gezeigt wird, knüpft an die erfolgreichen vom Theater Gegendruck initiierten Projekte „bayer labor“ und „TUCHFÜHLUNG“ an. Der Eintritt ist frei.

Dialog mit dem Publikum

Im Mittelpunkt steht die Nachtigall, die in Großstädten nur noch selten zu hören ist. Diesen Vogel und seine lebenswichtige Bedeutung neu zu entdecken und darüber gemeinsam mit dem Publikum in einen Dialog zu treten, ist Gegenstand der Performance. Aber das Projekt will zugleich auch auf die existenzielle Bedeutung der Künste in Pandemiezeiten hinweisen. Drohen diese – ähnlich wie die Nachtigall – zu verstummen, sei die Gesellschaft in Gefahr.

Mehrere Künstler beteiligen sich

Gleich mehrere Künstler werden sich an der Aktion beteiligen. Mit dabei ist die Klarinettistin Katharina Bohlen, die Mitglied in verschiedenen Ensembles der konzeptionellen improvisierten Musik ist. Michael van Ahlen hat sich in über 30jähriger Tätigkeit als Vorleser und Rezitator über die Grenzen von Recklinghausen hinaus einen Namen gemacht.

Michael von Ahlen hat sich in über 30jähriger Tätigkeit als Vorleser und Rezitator einen Namen gemacht. © Dominik Schneider © Dominik Schneider

Und auch der bildende Künstler Helmut Heinze ist seit über 30 Jahren in der Kunstszene Recklinghausens aktiv. Mit dabei sind zudem der Musiker und Komponist Moritz Thorbecke sowie der Regisseur und Dramaturg Johannes Thorbecke, der seit 1995 Künstlerischer Leiter des freien Theaters Gegendruck ist.