Diakonie

Mit der E-Rikscha und Sandra Allerdisse geht es durch Recklinghausen

Danken Spenden konnte die Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen viele tolle Projekte umsetzen. So geht es u. a. mit einer Rikscha durch Recklinghausen, und es gibt es Honig von eigenen Bienen.
Mit jeder Menge Spaß geht es in der E-Rikscha durch Recklinghausen. © Diakonie

Da viele Bewohner im Haus Abendsonne in Recklinghausen nicht mehr sehr mobil sind, aber die direkte Lage zur Recklinghäuser Innenstadt schätzen, entstand während einer Weihnachtsfeier die Idee, eine elektrischen Rikscha anzuschaffen. Und nun war es endlich soweit – das Geld war da, und bei schönem Wetter ging es durch die Gegend – vorne ganz bequem auf der Sitzbank sitzend.

Für die Bewohner war es ein großer Spaß, um wieder in der Stadt unterwegs zu sein. „Da wird dann auch schon mal aus der Rikscha heraus wie Königin Elisabeth von England gewunken“, sagt Sandra Allerdisse, Leiterin Sozial Begleitender Dienst .

Übrigens: Das Altenheim sucht noch Ehrenamtliche, die gerne Fahrrad fahren und mit den Bewohnern schöne Touren mit der E-Rikscha unternehmen.

Neue Schaukel für die Kinder

Strahlende Gesichter gab es auch bei der Wohngruppe Mini-Marl. Der große Garten bietet jede Menge Platz, damit die Kinder toben und spielen können. Doch eines fehlte dort bisher: eine große Schaukel. Dank zahlreicher Spenden konnte der Traum einer eigenen Schaukel in diesem Jahr realisiert werden. Die Erzieher und Kinder der Wohngruppe hatten und haben so jede Menge Spaß.

Lebensmittelpakete für Wohnungslose

Bereits 2020 war die Diakonie mit dem Projekt Lebensmittelpakete für Wohnungslose gestartet, das vor allem in Datteln und Herten auf große Resonanz bei Spendern und Bedürftigen gleichermaßen gesorgt hat. Täglich wurden Lebensmittelpakete an Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten verteilt. Diese Aktion gibt es auch 2021, aber nicht mehr in der Intensität wie im Lockdown.

Programmieren mit neuen Computern

Immer donnerstags findet im Jugendkulturzentrum Kunterbuntes Chamäleon an der Georg-Herwegh-Straße in Marl von 16 bis 18 Uhr der Technik- und Medienclub statt. Den Kindern- und Jugendlichen wird dort auf verschiedenen Wegen das Programmieren schmackhaft gemacht. Gestartet wird mit der extra für Kinder und Jugendliche konzipierten Programmiersprache Scratch. So lassen sich ganz einfach eigene Spiele, ein Quiz oder auch animierte Grußkarten erstellen. 2021 konnten zahlreiche Laptops angeschafft und den Kindern zur Verfügung gestellt werden.

Bereits 2018 war ein großer Teil der Dorstener Werkstatt, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung, durch einen technischen Defekt in Flammen aufgegangen. Eine schnelle Lösung musste her. Mittlerweile ist dank großer Unterstützung eine Übergangswerkstatt in Dorsten-Lembeck gefunden worden, wo vor allem der Freizeit- und Pausenbereich neu gestaltet worden ist. Doch auch 2021 wurde bereits ordentlich am neuen „alten“ Standort gewerkelt. Dort entsteht die neue Werkstatt, die Ende 2022 / Anfang 2023 bezogen werden soll und wohin die neu angeschafften Gegenstände mitziehen.

Aber auch aktuell laufen weitere Projekte. 14 Bienenvölker betreibt die Werkstatt Waltrop am Schloss Sandfort. Um die Bienen kümmert sich eine Gruppe von Beschäftigten der Werkstatt. Dabei lernen sie alles rund um die Wichtigkeit der Bienen für die Natur und natürlich über die Herstellung von Honig.

Mit der Blühwiese und dem Gemüseacker in der nähe der A2 wurde ein ökologisch orientiertes und einmaliges Projekt geschaffen. Die Diakonie will dort verantwortungsvoll, nachhaltig handeln und hat neue eine Möglichkeit geschaffen, Menschen mit Behinderung zu qualifizieren und zu fördern. Und sobald es möglich ist, sollen auch wider Alpaka-Wanderungen für psychisch Erkrankte Menschen stattfinden.

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