Konzert

Musikalischer Brückenschlag zwischen zwei Kulturen

„Klezmer meets Sufi“ vereinigt islamische, jüdische und westliche Musiktradition und will bei der Reihe „The Jewish Touch“ am 27. November im Theater Marl das Publikum in seinen Bann ziehen.
Beim Konzert „Klezmer meets Sufi“ am 27. November im Theater Marl zieht ein Sufi-Derwisch-Tänzer im rotem Gewand seine kreisende Bahn. © Ensemble Noisten

In rotem Gewand zieht ein Sufi-Derwisch-Tänzer seine kreisende Bahn. Sein ritueller Tanz trifft auf die Musik der jüdischen Klezmer-Tradition: „Klezmer meets Sufi“. Im Rahmen der Konzertreihe „The Jewish Touch“ erleben Musikfreunde am 27. November im Theater Marl eine außergewöhnliche Veranstaltung, die Elemente aus der islamischen, jüdischen und auch westlichen Musiktradition miteinander verbindet.

Vereinigung unterschiedlicher Musiktraditionen

Der Wuppertaler Klarinettist Reinald Noisten, Gründer des gleichnamigen Ensembles, hatte sein Schlüsselerlebnis bei einem Meisterkurs mit dem weltberühmten Klezmer-Star Giora Feidmann im Jahr 1998. Seitdem richten Reinald Noisten und das von ihm gegründete Ensemble mit Claus Schmidt (Gitarre), Andreas Kneip (Kontrabass) und Shanmugalingam Devakurupara (Perkussion) ihr Interesse auf die Vereinigung von unterschiedlichen Musiktraditionen. Das Programm „Klezmer meets Sufi“, das in Marl zur

Aufführung kommt, ist längst ein Klassiker im Repertoire des Ensemble

Noisten. Es erweitert die Stammbesetzung um den Sufi-Derwisch-Tänzer Talip Elamsulu.

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Karten für das Kammerkonzert am Samstag, 27. November, um 19 Uhr im Theater Marl sind ab sofort erhältlich im i-Punkt im Einkaufszentrum Marler Stern (montags bis freitags von 9.30 bis 18 Uhr, samstags von 9.30 bis 13 Uhr, Telefon 02365/99-4310).