Nachgefragt beim Grimme-Preis

„Nur die Frau, die Leute anschreit“

Carolin Kebekus wurde bei der Grimme-Preis-Gala in Marl ausgezeichnet. Wir haben sie vorher kurz gesprochen
Carolin Kebekus bei der 57. Grimme-Preis Verleihung im Theater Marl. © Jörg Gutzeit

Die erste Welle der Corona-Pandemie war gerade abgeklungen, da meldete Carolin Kebekus sich im Mai letzten Jahres mit einer neuen Personality-Show auf einem Spätabend-Sendeplatz in der ARD zurück. Um Haltung und ihren ganz eigenen Blick auf die Welt zu zeigen. Insgesamt acht Folgen und ein Best of umfasste die erste Staffel, die Kebekus vollmundig ankündigte: „Das wird die beste Show ever – und zwar mit Abstand.“ Als hätte sie die Grimme-Ehrung vorhergesehen…

Frau Kebekus, Ihre Preisliste ist lang, was bedeutet Ihnen da der erste Grimme-Preis?

Er ist eine ganz besondere Auszeichnung für Fernseh-Formate, den sich mein gesamtes Team verdient hat. Es ist wahnsinnig fleißig und ohne es wäre ich nur die Frau, die die Leute anschreit. Deshalb ist auch das ganze Kern-Team heute dabei.

Wo werden Sie den Grimme-Preis platzieren?

Äh, wo der Preis hinkommt, weiß ich noch nicht, aber wahrscheinlich ins Büro. Es ist ja, wie gesagt, eine Arbeit von allen zusammen.

Gibt es für Sie und Ihr Team Grenzen in de Show? Wonach wählen Sie Ihre Themen?

Wenn ich das Gefühl habe, ein Thema ist relevant, dann sehe ich eigentlich keinen Grund, der mir einen Riegel davor schieben könnte.

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