Fußball

Westfalenpokal beschert Lokal-Derbys – und echte Hammer-Lose zum Auftakt

Am Mittwoch (6. Juli) wurde die erste Runde des Westfalenpokals in der Sportschule Kaiserau ausgelost. Dabei gab es sogar Lokal-Derbys und echte Hammer-Lose zum Auftakt.
Klaus Overwien (r.) und Stefan Schmal vom Hauptsponsor losten am Mittwoch die erste Runde im Westfalenpokal aus.
Klaus Overwien und Stefan Schmal vom Hauptsponsor losten am Mittwoch die erste Runde im Westfalenpokal aus. © Daniel Knapp

Zahlreiche Vertreter der teilnehmenden Vereine waren anwesend, als in der Rotunde der Sportschule Kaiserau die Auslosung für den Westfalenpokal stattfand. Gesucht wird nun der Nachfolger des Regionalligisten SV Rödinghausen, der im Finale den SC Preußen Münster mit 4:3 nach Elfmeterschießen besiegte und nun im DFB-Pokal auf die TSG Hoffenheim trifft.

Klaus Overwien, der mittlerweile in seine zehnte Saison als Westfalenpokal-Spielleiter geht, begrüßte die eingeladenen Vereinsvertreter und führte durch die Auslosung, die erstmals seit Corona wieder als Präsenzveranstaltung abgehalten wurde.

Dortmunder Derby zwischen den „Löwen“ und TuS Bövinghausen

Als Los-Fee agierte Stefan Schmal vom Hauptsponsor des Westfalenpokals – und der zog einige wirklich interessante Begegnungen aus den zwei Lostöpfen.

Der ASC 09 Dortmund muss zum FC Epe aus der Landesliga reisen, der Hombrucher SV fährt zum SuS Neuenkirchen und die Dortmunder Löwen empfangen im Dortmunder Derby den frischgebackenen Oberligisten TuS Bövinghausen. Nicht auswärts zu spielen braucht Türkspor Dortmund, das dafür mit dem Regionalligisten 1.FC Kaan-Marienborn ein echtes Hammer-Los gezogen hat

Auch der Kreis Unna-Hamm hat ein Derby bekommen. So empfängt Landesliga-Aufsteiger Königsborner SV den Oberliga-Absteiger Holzwickeder SC. Der FC Castrop-Rauxel hat Heimrecht gegen den Westfalenligisten RSV Meinerzhagen bekommen, Grün-Weiß Nottuln tritt im Westfalenliga-Duell auf die Spvgg Erkenschwick. Als absolutes Topspiel der ersten Runde zog Schmal die Partie SV Rödinghausen gegen den SV Lippstadt 08. Der klassenhöchste Verein im Westfalenpokal, der SC Verl muss beim Bezirksligisten RW Westönnen aus Werl antreten. Der einzige B-Ligist, die SG Bokel, empfängt die IG Bönen, die zuletzt Meister der Landesliga 4 wurde.

Die Durchführungsbestimmungen für den Westfalenpokal sollen laut Overwien am 21. Juli veröffentlicht werden.

Alle Paarungen in der Übersicht:

Gruppe 1:

TSG Dülmen (LL) – 1. FC Gievenbeck (OL)

SpVgg Erkenschwick (WL) – GW Nottuln (WL)

Concordia Wiemelhausen (WL) – YEG Hassel (WL)

Eintracht Rheine (OL) – RW Ahlen (RLW)

SV Teuto Riesenbeck (BL) – Concordia Albachten (LL)

FC Epe (LL) – ASC 09 Dortmund (OL)

SuS Neuenkirchen (LL) – Hombrucher SV (LL)

Türkspor Dortmund 2000 (WL) – 1. FC Kaan-Marienborn (RL)

RW Hünsborn (LL) – SC Preußen Münster (RL)

FC Castrop-Rauxel (BL) – RSV Meinerzhagen (WL)

TuS Heven (BL) – SF Wanne-Eickel (LL)

Germania Salchendorf (LL) – Kiersper SC (LL)

FC Nordkirchen (LL) – Sportfreunde Siegen (OL)

Borussia Dröschede (LL) – SC Obersprockhövel (WL)

Dortmunder Löwen Brackel 61 (BL) – TuS Bövinghausen 04 (OL)

SV Hohenlimburg 10 (LL) – SG Wattenscheid 09 (RL)

Gruppe 2:

VfR Wellensiek (BL) – SC Wiedenbrück (RL)

SG Bokel (KLB) – IG Bönen (WL)

TuS Lohe (LL) – FC Gütersloh (OL)

TuS Anröchte (KLA) – SV Kutenhausen-Todtenhausen (BL)

VfB Schloß Holte (LL) – Westfalia Rhynern (OL)

Post TSV Detmold (LL) – Delbrücker SC (OL)

BV Stift Quernheim (BL) – RW Erlinghausen (LL)

SV Rödinghausen (RL) – SV Lippstadt 08 (RL)

Westfalia Soest (LL) – DJK SF Mastbruch (LL)

Königsborner SV (LL) – Holzwickeder SC (WL)

FC Nieheim (LL) – Sportfreunde Lotte (OL)

TuRa Freienohl (BL) – FC Kaunitz (LL)

Hövelhofer SV (BL) – TBV Lemgo (BL)

Türkischer SV Horn (KLA) – SV Westfalen Liesborn (KLA)

SV Schmallenberg/Fredeburg (LL) – Preußen Espelkamp (WL)

RW Westönnen (BL) – SC Verl (3. Liga)

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