Rekordzahl

Schon mehr als 17.300 Anträge: Briefwahl steht in Marl hoch im Kurs

Die Bürgerinnen und Bürger in Marl nehmen das Angebot vor der Bundestagswahl am 26. September offenkundig dankend an: Die Briefwahl steht unter den 63.100 Wahlberechtigten hoch im Kurs.
Hier geht es lang: An der Wiesenstraße 22 ist das Wahlbüro. © Thomas Fiekens

Die Stadt Marl zählt bislang 17.300 Briefwahlanträge. „Das ist schon jetzt absoluter Rekord“, erklärt Michael Bach, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. 14.041 Wähler stimmten bei der Bundestagswahl vor vier Jahren in Marl per Briefwahl ab.

Wichtige Säule in der Coronavirus-Pandemie

„In diesem Jahr dürften es pandemiebedingt noch einmal mehr werden“, ist sich Bach sicher. Gerade in der Corona-Zeit sei die Briefwahl „für viele Menschen attraktiv, da die Abstimmung zu Hause risikoärmer scheint als im Wahllokal.“ In Marl wolle die Stadt „eine gute Wahlbeteiligung“ erreichen. Bach: „Die Briefwahl ist eine wichtige Säule. Gerade die Corona-Pandemie zeigt, wie gut es ist, dass es diese Möglichkeit gibt“.

Die Stadtverwaltung hat die Wahlbenachrichtigungen an die Bürger verschickt. Wer keine erhalten hat, kann sich im Wahlbüro – Telefon 992633 – melden. Dort besteht die Möglichkeit, seine Stimme direkt abzugeben. Bürger, die ihre Briefwahlunterlagen beantragen wollen, sollen die Wahlbenachrichtigung schon zu Hause ausfüllen und persönlich unterschreiben.

„Dies verkürzt die Wartezeiten vor Ort“, so Michael Bach. Ein gültiger Personalausweis ist mitzubringen. Wer den Antrag für eine andere Person stellen möchte, benötigt eine schriftliche Vollmacht. Darüber hinaus können Anträge auf Briefwahl formlos per E-Mail gestellt (wahlbuero@marl.de) oder online bis zum 21. September unter www.marl.de/wahlen beantragt werden.

Wahlbüro liegt an der Wiesenstraße 22

Das Wahlbüro ist in der insel-VHS, Wiesenstraße 22. Geöffnet hat das Büro montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs und freitags 8 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags von 8 bis 18 Uhr. Die letzte Möglichkeit, Briefwahl zu beantragen, ist Freitag, 24. September, von 8 bis 18 Uhr. Bei Krankheit mit Vorlage eines ärztlichen Attests bis Sonntag, 26. September, 15 Uhr.

Briefwahlunterlagen können bis zum Wahltag um 18 Uhr in den Briefkasten am Stadthaus 1 (Carl-Duisberg-Str. 165) abgegeben werden.

In Marl sind rund 63.100 Personen wahlberechtigt. Die Stadtverwaltung richtet 47 Wahllokale unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung ein. Hinzu kommen 22 Briefwahllokale für die Auszählung der Briefwahlstimmen. Marl gehört zum Bundestagswahlkreis 122 (RE II). Hierzu gehören auch die Städte Datteln, Haltern, Herten und Oer-Erkenschwick.

Für die Wahllokale und die Briefwahl-Auszählung sucht die Verwaltung Helferinnen und Helfer. Sie können sich unter Tel. 99-2720 oder besser noch per E-Mail (wahlbuero@marl.de) verbindlich melden. Sie erhalten für ihre Hilfe im Wahlvorstand 50 Euro (Briefwahl 40 Euro).

Infos mit der Wahllokal-Liste unter www.marl.de/bundestagswahl

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