Reichlich Müll wurde am Sauerbruchkanal an der Kaspar-Grove-Straße in Alt-Marl verklappt. Wer kommt am Ende dafür auf? Die Allgemeinheit. © Patrick Köllner
Illegale Müllentsorgung

Umweltsünden belasten die Allgemeinheit

Ob klein- oder großkriminell, ob aus Bequemlichkeit oder mit Vorsatz - illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt. Auch in Marl kostet die Entsorgung Zeit, Geld und Nerven.

Die Mitarbeiter des Zentralen Betriebshofes der Stadt Marl (ZBH) sind schon verdammt schnell, das würdigt zum bereits dritten Mal in Folge die „wer denkt was GmbH“ aus Darmstadt als Spezialistin für kommunale Bürgerbeteiligungskonzepte. Doch Marl hat auch als anerkannte „Saubermacher-Stadt 2021“ – wie übrigens alle anderen Kommunen in der Region – mit illegaler Müllentsorgung zu kämpfen. Mit immer wieder neuen Auswüchsen. Das in Ordnung zu bringen, kostet Geld – am Ende des Tages bleibt das über Müllgebühren an der Allgemeinheit kleben.

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Redakteur Regionales
Recklinghäuser, gelernter Maurer, versuchsweise Theologiestudent. Naturfreund, versierter Angler, begeisterter Fahrradfahrer. 30 Jahre Redakteur im Medienhaus Bauer und seit Schulzeiten interessiert an der Geschichte hinter der Geschichte: Wer erzählt in Politik und Gesellschaft den Menschen wann was? Und vor allem: Warum?
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