Wilhelm-Busch-Straße

Blindgängersuche – noch ein Verdachtspunkt in Oer-Erkenschwick

Neben der Industriestraße gibt es nun einen weiteren Verdachtspunkt, an dem Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet werden. Für die Suche wird die Wilhelm-Busch-Straße gesperrt.
An der Wilhelm-Busch-Straße in Oer-Erkenschwick werden Blindgänger vermutet, weshalb die Straße in Höhe von Hausnummer 10 gesperrt werden soll. © Meike Holz

Seit Tagen sucht der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg an der Industriestraße nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Suchaktion dort ist noch nicht abgeschlossen, da gibt es bereits den nächsten Verdachtspunkt. Deshalb muss die Wilhelm-Busch-Straße vom 26. August bis voraussichtlich zum 3. September in Höhe Hausnummer 10 voll gesperrt werden.

Fußgänger können den Bereich zunächst einmal passieren

„Wegen eines dort geplanten Umbauvorhabens ist dieser Bereich auf den Luftbildern von den Luftangriffen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg untersucht worden. Dabei hat sich ein Verdachtspunkt ergeben, der jetzt vom Kampfmittelbeseitigungsdienst überprüft werden muss“, erläutert Klemens Erwig vom Ordnungsamt der Stadt Oer-Erkenschwick. Der westliche Gehweg bleibt aber frei, sodass Fußgänger den gesperrten Bereich gefahrlos passieren können. Das gilt aber nur bis zu einem möglichen Blindgängerfund. Dann muss womöglich für eine Entschärfung evakuiert werden.

An der Industriestraße gestaltet sich die Blindgängersuche derweil sehr schwierig. „Weil der Boden so hart ist, kommen die Bohrungen nur langsam voran. Die beauftragte Fachfirma setzt deshalb nun ein zweites Bohrteam ein, damit wir die Vollsperrung nicht verlängern müssen“, sagt Klemens Erwig.

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