Gastronomie im Matthias-Claudius-Zentrum

Café Claudius wartet auf viele hungrige Besucher

Es wird: Jetzt ist schon einmal das Café Claudius, die neue Gastronomie im Matthias-Claudius-Zentrum, offiziell eröffnet. Nächste Woche wird wieder gefeiert – dass der MCZ-Umbau fertig ist.
Hell und freundlich ist das Café Claudius im Matthias-Claudius-Zentrum gestaltet. © Jörg Gutzeit

Eigentlich hätten sie das neue Matthias-Claudius-Zentrum (MCZ) „mit Wumms“ einweihen wollen, sagte Diakonie-Geschäftsführer Dr. Dietmar Kehlbreier. Das Altenwohn- und Pflegeheim ist bekanntlich mit großem Aufwand umgebaut worden. Statt eine große Eröffnung zu feiern, geht es jetzt etappenweise – die Corona-Pandemie macht es notwendig. Das „Café Claudius“ jedenfalls als Herzstück des Zentrums ist nun offiziell eröffnet, und zwar für jedermann.

Eine, die am Freitag (10.9.) ebenfalls bei der Eröffnung in den Besucherreihen saß, war Hanne Hempe. Sie hatte bis Dezember 2019 das alte Café im MCZ geführt, war aber weit mehr als „nur“ die Chefin im Café, sondern als „gute Seele“ im ganzen Haus und bei Besuchern bekannt und beliebt. Klar, dass sie auch im „Claudius“ schon einen Kaffee getrunken hat und mit großem „Hallo“ von Mitarbeitenden und anderen Gästen begrüßt wurde.

Hanne Hempe (M.) hat das ehemalige Café im MCZ geführt und wurde anlässlich der Eröffnung des neuen “Claudius” von den Diakonie-Geschäftsführern Christa Stüve und Dr. Dietmar Kehlbreier noch einmal besonders gewürdigt und mit Blumen beschenkt. © Tamina Forytta © Tamina Forytta

Doch: Das ist jetzt der Unterschied, man kann nicht nur Kaffeetrinken, sondern es geht bereits mit dem Frühstück los im „Claudius“, das von 7.30 bis 17.30 Uhr geöffnet ist. Auch ein Mittagstisch ist im Angebot, und wie sich das für jedes gute Restaurant gehört, gibt es wechselnde Speisen – vom Jägerschnitzel mit Pilzrahmsoße bis zum Salatbuffet.

Aber das MCZ will sich noch mehr öffnen zur Stadt und zur Bevölkerung hin. Nicht umsonst gibt es mittlerweile zwei Eingänge – an der bisherigen Stelle zum Schillerpark bzw. zur Halluinstraße hin und zum Platz der deutschen Einheit (ehemaliger Kirmesplatz).

Oer-Erkenschwicker können Räume und Kegelbahn mieten

Mit dem Umbau sind auch neue Räume entstanden, die die Oer-Erkenschwicker für ihre eigenen Feiern mieten können. Ein lichtdurchfluteter Raum – dort, wo früher die Tagespflege untergebracht war – bietet jetzt Platz für beispielsweise Geburtstagsfeiern oder Gesellschaften. 50 Leute können dort sicherlich (in Nicht-Corona-Zeiten) feiern. Und in Kürze soll auch die Kegelbahn fertig sein, verspricht Einrichtungsleiter Matthias Frieds, der hofft, dass die Arbeiten an der Bahn in spätestens drei Wochen vollendet sind. Die Kegelbahn können dann auch Nicht-Bewohner mieten, genau wie das Catering des MCZ von allen Interessierten gebucht werden kann. Auskünfte dazu gibt es unter Tel. 02368/694274.

So sieht der Außenbereich des „Claudius“ vom ehemaligen Kirmesplatz aus gesehen aus. © Jörg Gutzeit © Jörg Gutzeit

Gerhard Bröker, er ist Prokurist, zuständig für den Wirtschaftsbetrieb und leidenschaftlicher Koch, ist wie alle Kollegen froh, dass die Umbauzeit mit all ihren Provisorien nun vorbei ist. Übrigens: Dass der Kaffee heiß in die Tassen kommt, die Schnitzel knusprig und die Torten sahnig sind, dafür sorgen Mitarbeiter mit und ohne Behinderung. Man habe sich schließlich auch auf den Weg zu einem „inklusiven Wohnquartier“ gemacht, unterstrich Geschäftsführer Dr. Dietmar Kehlbreier. Nicole Reese ist Teamleiterin des Integrationsfachdienstes und freut sich, dass das Café Claudius nun ein integratives Café ist: „Wir wünschen uns viele hungrige Gäste und magische Momente.“

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