Steinrapener Weg

Das ändert sich ab Freitag an der Gelsenwasser-Baustelle

Einbahnstraßenregelung auf dem Steinrapener Weg wird zwischen Ewaldstraße und Im Bickefeld ab Freitag aufgehoben. Die Bauarbeiten dauern noch bis Anfang Juni.
Seit Februar ist der Steinrapener Weg Einbahnstraße. Ab Freitag soll das erste Teilstück wieder freigegeben werden. © Jörg Müller

Seit Februar ist der Steinrapener Weg zwischen Ewaldstraße und Karlstraße wegen der Verlegung von neuen Wasserohren halbseitig gesperrt. Die Einbahnstraße ist nur in Richtung Karlstraße befahrbar. Das soll sich bald ändern. Gelsenwasser teilte mit, dass das Teilsstück zwischen Ewaldstraße und Im Bickefeld voraussichtlich ab Freitag, 14. Mai, wieder für den Verkehr freigegeben wird. „Die Baugruben werden gerade verfüllt und die Oberflächen wiederhergestellt“, sagte Diplomingenieur Erich Klinge von der Gelsenwasser-Betriebsdirektion Recklinghausen.

Fußgängerampel in Oer-Erkenschwick wird wieder eingerichtet

Das bedeutet: Die Marienkirche im Bickefeld wird dann auch wieder über den Steinrapener Weg erreichbar sein. Zudem wird die wegen der Baustelle abgestellte Fußgängerampel in Höhe Im Bickefeld wieder in Betrieb genommen. Das ist eine Erleichterung für Kinder auf dem Schulweg zur Clemens-Höppe-Schule. „Aus technischen Gründen werden wir allerdings für diesen Fußgängerüberweg vorübergehend eine Baustellenampel aufstellen“, kündigt Klinge an.

Bauarbeiten in Oer-Erkenschwick verzögern krankheitsbedingt

Die Bauarbeiten verzögern sich indes um mindestens zwei weitere Wochen. Gelsenwasser geht davon aus, dass die Einbahnstraßeregelung au fdem Steinrapener Weg zwischen den Einmündungen Im Bickefeld und Karlstraße noch bis Anfang Juni bestehen bleibt. „Die Verzögerung ist darin begründet, dass im Rohrleitungsbau einige Wochen krankheitsbedingt nur mit geringerer Personalstärke gearbeitet werden konnte“, sagte Klinge.

Eis und Schnee legten Baustelle in Oer-Erkenschwick lahm

Schon der Baustart stand unter keinem glücklichen Stern. Zwei Wochen Schnee und Frost hatten die Gelsenwasser-Baustelle im Februar komplett lahmgelegt. Zwichenzeitlich gab es sogar Überlegungen, die Baustellen-Absperrungen wegen des heftigen Wintereinbruchs erst mal wieder abzubauen. Wegen des großen Aufwands blieben die Einbahnstraßenschilder aber stehen.

Verlegung im Rohreinzugsverfahren

Bei der Verlegung der Leitungen bedient sich Gelsenwasser auf dem rund 500 Meter langen Teilstück des sogenannten Rohreinzugsverfahrens. In die alten 40 Zentimeter dicken Graugussrohre zieht die Tiefbaufirma Schubert aus Bocholt neue Stahlrohre mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern ein. Die Arbeiten begannen an der Einmündung Ewaldstraße und wandern herunter bis zur Kreuzung Werder-/Karlstraße Eine Seilwinde mit 20 Tonnen Zugkraft zieht die Rohre immer ein Stück weiter zur nächsten Baugrube. Gelsenwasser hat auf den 500 Metern insgesamt 16 Baugruben ausheben lassen. Acht Meter lang sind die knapp 600 Kilogramm schweren Rohrstücke, die in den Baugruben aneinander geschweißt werden müssen.

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